Solar Energy Engineering Continuing education

Das Weiterbildungsprogramm Solar Energy Engineering besteht aus einem M.Sc. Studiengang und Zertifikatskursen

Solar Energy Engineering

Um Fach- und Führungskräfte umfassend über das Thema Solarenergie vorzubereiten, bietet die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in wissenschaftlicher Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesystem ISE zwei Weiterbildungsmöglichkeiten zum Thema »Solar Energy Engineering« an:

Lernen Sie hier im Video unsere Studierenden kennen und machen Sie sich ein Bild davon, wie es ist, sich berufsbegleitend und international weiterzubilden.

 

Master of Science, M.Sc.

Termin: Oktober 2019, Bewerbungsschluss: 31.8.

Ort: Online-Studium und freiwillige Campus-Phase an der Universität Freiburg

Kosten: 3.800 Euro/Semester

 

 

Zertifikatsstudium

Termin: April oder Oktober 2018, Bewerbungsschluss:
1.4.2018 oder 1.10.2018

Ort: Online-Studium und freiwillige Campus-Phase an der Universität Freiburg

Kosten: 2.500 Euro/Modul 

Masterstudium

Direktor des Programms Prof. Dr. Stefan Glunz, Fraunhofer ISE

»Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer ISE und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg engagieren sich mit ihrem anerkannten Fachwissen aus allen Bereichen der Nutzbarmachung der Solarenergie im neuen Masterstudiengang, sodass das gesamte Spektrum der Solartechnik abgedeckt werden kann«

Masterstudiengang M.Sc. Solar Energy Engineering

Der Master im Überblick

Studienart Online-Studiengang mit freiwilligen Campus-Phasen
 
Abschluss Master of Science (M.Sc.) in Solar Energy Engineering  
Studiendauer 4 - 6 Semester in Teilzeit (je nach Vorqualifikation)  
Studienbeginn Nächster Beginn: Oktober 2019
Anmeldeschluss: 31. August 2019
 
Unterrichtssprache Englisch  
Studieninhalte u.a. Halbleiterbauelemente und -technologie, Material- und Solarzellenbewertung, Dünnfilm-Solarzellen, Elektronik der Photovoltaik, Lebensdaueranalyse von Photovoltaiksystemen, Produktion und Ökonomie erneuerbarer Energien, Solarthermie  
Studienorganisation Online-Lernphasen sowie freiwillige Campusphasen an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg beziehungsweise obligatorische Laborkurse im eigens eingerichteten Lernlabor am Fraunhofer ISE. Prüfungen können vor Ort in Freiburg aber auch an einer Universität oder an einem Goethe-Institut nahe dem eigenen Wohnort abgelegt werden.  
Zugangsvoraussetzungen abgeschlossenes Hochschulstudium im naturwissenschaftlichen / technischen Bereich sowie berufspraktische Erfahrung
 
Studiengebühren ca. 3800€ pro Semester (12.500 - 22.500€ je nach Vorbildung)  
weitere Informationen ACQUIN-Akkreditierung  

Zielgruppe

Der »M.Sc. Solar Energy Engineering« richtet sich vor allem an Personen mit naturwissenschaftlichem oder technischem Hintergrund und aus dem Wirtschaftsingenieurwesen, die ihr Wissen und ihre Fähigkeiten im Bereich Solarenergie erweitern wollen. Fachkräfte aus der Produktion oder im Vertrieb solarer Systeme sowie Einsteiger im Bereich der Solarenergie können hier vertieftes Hintergrundwissen erlangen.

Inhalte des Studiengangs

Die Lerninhalte des Masterstudiums »M.Sc. Solar Energy Engineering« erstrecken sich von Entwicklung und Design solarer Systeme über deren Produktion bis hin zum fachgerechten Aufbau von Photovoltaik- und solarthermischen Anlagen.

In Vorbereitungsmodulen werden Studierenden die physikalischen, mathematischen und elektrotechnischen Grundlagen der Solarenergie vermittelt.

  • Das Hauptelement des Studiums bilden drei Pflichtmodule, die einen umfassenden Überblick über die Physik und Technologien der Solarzellen, der Photovoltaiksysteme und der Solarthermie geben und die komplette Herstellungskette von den Markt dominierenden kristallinen Silizium-Solarmodulen betrachten.
  • In verschiedenen Wahlmodulen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuelle Schwerpunkte setzen, etwa in den Themenbereichen »Solarzelltechnologien«, »Charakterisierung und Modellierung«, »photovoltaische Systeme und Netzintegration« oder »Solarthermie«

Voraussetzungen

Zulassungsvoraussetzungen für den »M.Sc. Solar Energy Engineering« sind ein Hochschulabschluss in einem naturwissenschaftlichen oder technischen Fachgebiet (beispielsweise Physik, Chemie, Elektrotechnik, Maschinenbau, Materialwissenschaften, technische Informatik), einjährige Berufserfahrung sowie ausreichende Englischkenntnisse.

Personen mit Wirtschaftshintergrund (Wirschaftsingenieur, Wirtschaftsinformatik usw.) oder einem breiteren technischen Fachgebiet (Umweltwissenschaften usw.) sollten den Studiengangskoordinator kontaktieren, um ihre Möglichkeiten zu besprechen.

Ablauf

Das Studium ist nach dem Prinzip des Blended Learning organisiert und setzt sich aus Online-Lernphasen sowie freiwilligen Campusphasen an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg beziehungsweise obligatorischen Laborkursen im eigens eingerichteten Lernlabor am Fraunhofer ISE zusammen. Die Prüfungen können vor Ort in Freiburg aber auch an einer Universität oder an einem Goethe-Institut nahe dem eigenen Wohnort abgelegt werden.

Zertifikatsstudium Solar Energy Engineering

Das Zertifikatsstudium im Überblick

Studienart Online-Zertifikatsprogramm
Abschluss Zertifikat der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Termine Beginn: jährlich im April oder Oktober
Bewerbungsschluss: jährlich 1. April oder 1. Oktober
Studiendauer 6 Monate berufsbegleitend
Unterrichtssprache Englisch
Studieninhalte

Modul 1: »Solar Cells and Photovoltaic Systems«

Modul 2: »Photovoltaics and the Renewable Electricity Grid«

Modul 3: »Crystalline Silicon Photovoltaics«

Modul 4: »Solar Cell Characterization and Modelling«

Modul 5: »Advanced Solar Cell Technologies«

Studienorganisation Eine Kombination aus Online-Selbstlernphasen und Campusphasen. Jedes Modul kann einzeln und unabhängig studiert werden.
Zugangsvoraussetzungen Abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Natur- oder Ingenieurswissenschaften oder einen entsprechenden fachlichen Hintergrund im Bereich Photovoltaik.
Studiengebühren 2500 € je Modul

Modul 1: »Solar Cells and Photovoltaic Systems«

Das Modul “Solar Cells and Photovoltaic Systems” besteht aus zwei Vorlesungen. Die Vorlesung “Solar Cells” bietet einen umfassenden Einblick in die Physik, Technologie und den Aufbau von Solarzellen. Nach der Teilnahme kennen die Studierenden die physikalischen Mechanismen, den Aufbau aber auch Limitierungen verschiedener Typen von Solarzellen wie beispielsweise Silizium-, Dünnschicht- oder organische Solarzellen.

Die Vorlesung “Photovoltaic Systems” beschäftigt sich mit Inhalten rund um die bereits in eine Photovoltaikapplikation eingebettete Solarzelle. Die Studierenden lernen hier Photovoltaiksysteme zu designen und zu optimieren und dabei die Umwelteinflüsse auf die Energiegewinnung zu berücksichtigen. Die Studierenden sind außerdem in der Lage, Photovoltaiksysteme zu beschreiben und sie für die Energieproduktion, -übertragung und -speicherung zu optimieren.

Modul 2: »Photovoltaics and the Renewable Electricity Grid«

Dezentralisierte Stromerzeugung und schwankende Verfügbarkeit stellen eine große Herausforderung für die Netzstabilität dar. In diesem Modul lernen die Studierenden Wechselwirkungen zwischen Photovoltaiksystemen und dem Energieversorgungsnetz kennen. Das Modul behandelt die Steuerung von Photovoltaiksystemen und die Einspeisung von großen Leistungen ins Stromnetz. Außerdem gibt das Modul einen Überblick über Smart Grids. Dabei werden Überlegungen zur Energienutzung und Energieeffizienz sowie zur Netzstabilität in komplexen Systemen mit vielen Erzeugern, Verbrauchern und Speichern angesprochen.

Modul 3: »Crystalline Silicon Photovoltaics«

In diesem Modul erhalten die Studierenden einen Überblick über die Wertschöpfungskette von Siliziumsolarzellen - vom Siliziumblock bis hin zum fertigen Photovoltaikmodul. Die Studierenden lernen dabei, wie Silizium gewonnen, gereinigt, kristallisiert und zu Wafern gesägt wird. Basierend auf diesem Wissen sollten die Studierenden dann in der Lage sein, neue optimierte Prozessketten und Zellkonzepte für Siliziumsolarzellen zu entwickeln. Schlussendlich lernen die Studierenden, wie Photovoltaikmodule hergestellt werden und welche Aspekte eine hohe Lebensdauer sicherstellen. Dieses Studienmodul beinhaltet eine Präsenzphase in Freiburg im Lernlabor des Fraunhofer ISE.

Modul 4: »Solar Cell Characterization and Modelling«

Das Verständnis von Prototypsolarzellen ist der Schlüssel für die weitere Entwicklung. Dieses Modul bietet sowohl praktische als auch theoretische Einblicke in gängige Charakterisierungstechniken, die zur Charakterisierung von Solarzellen verwendet werden. Das Modul bietet auch ein fortgeschrittenes Verständnis für multidimensionale Effekte in der Solarzellen- und Materialcharakterisierung. Die Schüler lernen auch, wie ein Simulationspaket für die Solarzellensimulation funktioniert, indem sie Einblick in die numerischen Techniken zur Diskretisierung der Gleichungen zur Beschreibung von Solarzellen geben. Das Modul beinhaltet einen Laborkurs „Measurement Instrumentation“ in den Fraunhofer ISE-Labors in Freiburg während der abschließenden Campus-Phase.

Modul 5: »Advanced Solar Cell Technologies«

Dieses Modul bietet ein umfassendes grundlegendes Verständnis der Grundlagen für Si-basierte, CIGS- und CdTe-Dünnschichtsolarzellen, -module und -module. Mit diesem Wissen werden die Studierenden in der Lage sein, die verschiedenen Arten von Dünnschichtsolarzellen, ihre Rolle auf dem PV-Markt und die spezifischen Anwendungen, in denen sich Dünnschichtsolarzellen auszeichnen, zu verstehen. Sie werden auch in der Lage sein, aktuelle und zukünftige neuartige Photovoltaikkonzepte zu bewerten.

Die Teilnehmer erhalten einen umfassenden Überblick über bestehende Konzepte zur Überwindung der thermodynamischen Grenze für Solarzellen mit Einzelübergang, die sogenannte Photovoltaik der dritten Generation. Es werden neue Techniken in der Solarzellenproduktion vorgestellt, die aus den verwandten Bereichen der Mikrosystemtechnik und der Nanowissenschaft stammen.  

Zielgruppe

Das Weiterbildungsangebot »Solar Energy Engineering« richtet sich vor allem an Personen mit naturwissenschaftlichem oder technischem Hintergrund und aus dem Wirtschaftsingenieurwesen, die ihr Wissen und ihre Fähigkeiten im Bereich Solarenergie erweitern wollen. Fachkräfte aus der Produktion oder im Vertrieb solarer Systeme sowie Einsteiger im Bereich der Solarenergie können hier vertieftes Hintergrundwissen erlangen.

Qualifizierung

Fünf Module des Studiums sind im Rahmen eines Zertifikatsprogrammes auch einzeln belegbar und werden mit einem Universitätszertifikat abgeschlossen. Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich später für den Masterstudiengang entscheiden, werden vorab absolvierte Module angerechnet.