Composite Engineer

Seit 2007 werden am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM Weiterbildungslehrgänge zum Thema Faserverbundwerkstoffe (FVW) angeboten. Mit dem vorliegenden, neuen Angebot werden die Kompetenzen
der Fraunhofer-Gesellschaft bzw. der Fraunhofer-Allianz Leichtbau im Themengebiet FVW in einer modular aufgebauten Weiterbildung zum »Composite Engineer« (vormals »Faserverbund-Fachingenieur«) gebündelt. Teilnehmende dieses Lehrgangs haben die Möglichkeit, von in der aktuellen Forschung arbeitenden Fachleuten in den verschiedenen FVW relevanten Themengebieten weitergebildet zu werden. So kann ein direkter Wissens- und Technologietransfer gewährleistet werden.

Kursdaten

Nächste Termine: vgl. Webseite Fraunhofer IFAM  

Ort: Je nach Modul

Kosten: Grundlagenmodul: 1420 €, Basis- und Aufbaumodule: 1325 €, Abschlussmodul: 880 € (+ 440 € Prüfungsgebühr)

 

Partner-Institut

Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM

 

Mehr Info

Der Kurs im Überblick

Abschluss Zertifikat
Dauer 240 Stunden (insgesamt 9 Module á jeweils 3 Tage)
Termine und Anmeldung Vgl. Webseite des Fraunhofer IFAM
Inhalte Der gesamte Produktlebenszyklus eines aus faserverstärkten Kunststoffen hergestellten Bauteils von der Produktentwicklung über die Fertigung bis zur Reparatur: u.a. Grundlagen, Materialien, Fügeverfahren, Auslegung und Modellierung, Beschichtung, Strukturdynamik
Organisation Die Kurse finden je nach Modul an verschiedenen Fraunhofer-Instituten statt. Für die jeweiligen Standorten s. Übersicht zu den Inhalten der Module
Gebühren Grundlagenmodul: 1.420 €
Basis- und Aufbaumodule: 1.325 €
Abschlussmodul: 880 € (+ 440 € Prüfungsgebühr)
inkl. Lehrgangsunterlagen, Mittagessen und Pausengetränke sowie die Abendveranstaltung
Prüfungen Abschlussprüfung nach 9 Modulen, die durch eine zweitägige Wiederholungsphase, dem so genannten »Abschlussmodul«, eingeleitet wird
Branchen Schienenfahrzeugbau, Automotiv, Maschinen-und Anlagenbau, Transportmittelbau, Windkraft und andere

Inhalte der Fortbildungsreihe

Die Weiterbildung zum Composite Engineer ist modular aufgebaut. Außer dem Grundlagen- und den vier Basismodulen, die zwingend zu belegen sind, müssen vier Module aus dem Aufbaubereich ausgewählt und absolviert werden. Die erfolgreich bestandenen Klausuren sowie die Bescheinigung über die Teilnahme an dem Grundlagenmodul eröffnen die Möglichkeit, sich zur mündlichen Abschlussprüfung anzumelden. Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten die Teilnehmer das Zertifikat, das sie als »Composite Engineer« ausweist. Jedes Modul umfasst eine Dauer von drei Tagen.

Die Abschlussprüfung wird durch eine zweitägige Wiederholungsphase, dem so genannten »Abschlussmodul «, eingeleitet, so dass die Weiterbildung insgesamt 30 Tage, also 6 Wochen oder 240 Stunden umfasst. Alle Module sind auch unabhängig von dem Ziel,
das Zertifikat »Composite Engineer« zu erlangen, einzeln und unabhängig buchbar.

 

Grundlagenmodul

   
Modul GR (Grundlagen) Bremen   -> Weitere Informationen

Basismodule  

   
Modul MA (Material) Bremen   -> Weitere Informationen
Modul FE (Fertigungsverfahren) Karlsruhe-Pfinztal   -> Weitere Informationen
Modul BE (Bearbeitung) Hamburg   -> Weitere Informationen
Modul FV (Fügeverfahren) Bremen -> Weitere Informationen

Aufbaumodule

   
Modul KB (Konstruktion und Bauweisen) Darmstadt -> Weitere Informationen
Modul AM (Auslegung und Modellierung) Freiburg -> Weitere Informationen
Modul MB (Material und Bauteilcharakterisierung) Freiburg -> Weitere Informationen
Modul NP (Nachweisführung, Prüfphilosophien) Darmstadt -> Weitere Informationen
Modul RI (Recycling und Instandhaltung) Augsburg -> Weitere Informationen
Modul SF (Strukturdynamik und Funktionsintegration) Darmstadt -> Weitere Informationen
Modul VM (Virtuelles Materialdesign) Kaiserslautern -> Weitere Informationen
Modul OF (Oberflächenbehandlung) Bremen -> Weitere Informationen  
Modul PT (Produktionstechnologie)
Aachen -> Weitere Informationen

Abschlussmodul  

   
Modul AB (Wiederholung und Prüfung)    

Zielgruppe

Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler aller Fachrichtungen und Branchen, die Faserverbundtechnologie bereits einsetzen oder in Zukunft einsetzen wollen.

Ein »Composite Engineer« muss nachweisen:

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens
    fünfjährige Berufserfahrung im technischen Bereich

oder


  • einen bestandenen Abschluss (Bachelor oder höher) an einer
    Universität, Technischen Hochschule oder Fachhochschule.

Ziele des Lehrgangs

Die Weiterbildung zum Composite Engineer qualifiziert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den gesamten Produktlebenszyklus eines aus faserverstärkten Kunststoffen hergestellten Bauteils von der Produktentwicklung über die Fertigung bis zur Reparatur zu betreuen und dabei interdisziplinär zu denken, zu bewerten, zu entscheiden und zu handeln.