Fraunhofer Battery Training

Weiterbildung in der Batterietechnologie

Die Batterietechnologie ist eine Schlüsseltechnologie für Elektromobilität, Energiespeicherung und die industrielle Transformation. Mit dem Fraunhofer Battery Training qualifizieren Sie sich gezielt für diese Zukunftsbranche: Unser Weiterbildungsangebot deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Batterie ab – von den technologischen Grundlagen über Batteriezellen, Materialien und Batteriesysteme bis hin zu Recycling, Digitalisierung und regulatorischen Anforderungen. Die praxisnahen Schulungen richten sich an Einsteiger, Fachkräfte und Entscheider und sind flexibel als Online‑, Präsenz‑ oder Inhouse‑Weiterbildung verfügbar. Profitieren Sie von anwendungsorientiertem Know-how aus der Fraunhofer-Forschung und stärken Sie Ihre Batteriekompetenz nachhaltig.

Themenübersicht

 

Diese Weiterbildungen vermitteln grundlegendes Wissen zur Batterietechnologie und erklären das gesamte Batterieökosystem von Materialien über Zellfertigung bis hin zu Anwendungen.

 

Lernen Sie die Entwicklung und Fertigung von Batteriezellen sowie die Rolle von Materialien und Zellchemie für Leistung, Lebensdauer und Kosten kennen.

 

Entdecken Sie Prozesse und Technologien des Batterierecyclings und lernen Sie, wie Kreislaufwirtschaft dazu beiträgt, Rohstoffe zurückzugewinnen und Batterien nachhaltiger zu machen.

 

Dieses Themenfeld zeigt, wie Batteriesysteme aufgebaut, integriert und in verschiedenen Anwendungen wie Elektromobilität oder Energiespeicherung eingesetzt werden

 

Sie lernen, wie digitale Technologien und Datenanalyse die Batterieentwicklung und -produktion effizienter machen und Prozesse entlang der Wertschöpfungskette optimieren.

 

Hier gibt es einen Überblick über Batterieregularien, Gesetze und Normen sowie zu erfüllende Anforderungen entlang der Wertschöpfungskette.

Einstieg Batterietechnologie & Batterieökosystem

Live-Online | DE

Einstiegskurs Lithium-Ionen-Batterien

 

  • Grundlagen der Batterie:  zentrale Bestandteile, Funktiosnweise und Fachbegriffe
  • Sicherheit & Anwendung: Sicherer Umgang mit Batterien
  • Markt & Zukunft: Aktuelle Trends und zukünftige Entwicklungen

 

⏱️3x3h an 3 Tagen

🏢 BBatterie Bildungsnetzwerk Bayern  | Fraunhofer ISC 

E-Learning | EN

European Battery Business Club (EBBC)

 

Module

  • Battery Cosmos
  • Battery Data
  • Battery Materials
  • Cell Manufacturing
  • Dismantling & Recycling

 

⏱️approx. 80 h 

🏢 Fraunhofer IFAM

👉🏻 Start any time you want!

E-Learning | EN

Battery Cosmos and Battery Data

 

  • Battery Cosmos: Understanding technology, markets, and policy shaping the battery ecosystem.
  • Battery Data: Enabling data‑driven decisions across the battery lifecycle.

 

 

 

⏱️approx. 20h

🏢 Fraunhofer IFAM

👉🏻Start any time you want!

in Absprache | DE

Einführung in die Batterietechnologie

 

Einführung in die Batterietechnologie, Grundlagen & Klassifizierung elektrischer Energiespeicher, Lithium-Ionen-Batterie (Stand der Technik), Batterien der nächsten Generation

 

⏱️1 Tag

🏢Fraunhofer IFAM

E-Learning | DE oder EN

Grundlagen Batteriesysteme

 
Das Training vermittelt Grundlagen zu Aufbau, Funktion und Lebenszyklus von Batteriesystemen.
 
  • Grundlagen & Aufbau von Batteriesystemen (Typen, Zelle–Modul–Pack, BMS)
  • Funktion, Anwendungen & Sicherheit (Thermik, Monitoring, Risiken)
  • Lebenszyklus & Nachhaltigkeit (Recycling, Second Life, Handhabung)
 

⏱️ 2 x 3 h an 2 Tagen

🏢 Fraunhofer IWU

Präsenz-Workshop in Freiburg | DE oder EN

Batterie – Performance, Produktion, Sicherheit, Betrieb

Der Workshop gibt einen praxisnahen Überblick zur Energiespeicherung in Batterien entlang der Wertschöpfungskette.

  • Grundlagen & Batterietechnologien (elektrochemische Prinzipien, Materialien)
  • Produktion, Sicherheit & Systemintegration (Zellfertigung, Thermal Runaway, Speicherdesign)
  • Betrieb & Anwendung stationärer Speichersysteme

⏱️ 2 Tage, optionales Abendprogramm 

🏢 Fraunhofer ISE 

Präsenz in Arnstadt | DE oder EN

Moderne Batterien verstehen und hautnah erleben

 
Ein praxisnaher Workshop zu Batterietechnologien mit Live‑Tests und interaktiven Experimenten.
 
  • Batterietechnologien & Materialien
    Zellchemien, Aufbau, Aktiv- und Passivmaterialien
  • Sicherheit, Alterung & Qualität
    Risiken, Fehlerquellen, Degradation
  • Testen & Hands‑on‑Erfahrung
    Sicherheitsprüfungen, Belastungstests

⏱️1 Tag

🏢 Fraunhofer IKTS

Materialien, Entwicklung & Fertigung von Batteriezellen

E-Learning | EN

Cell Manufacturing

 

Overview of the entire process chain:

  • Materials handling & Paste production
  • Coating processes & Assembling
  • Electrolyte filling process
  • Formation
  • Next generation batteries
  • Green production & Quality control

⏱️approx. 20h

🏢 Fraunhofer IFAM

👉🏻Start any time you want!

Programm Formatemix | DE oder EN

EPR - für Batterien: Kreislauf neu denken

 

  • Batterietechnologie: Batteriematerialien und -chemien sowie Produktionsprozesse
  • Kreislauf & Verwertung: Rücknahme von Altbatterien, Sammlung, Lagerung, Transport und Verwertung
  • Regularien: Gesetzliche Rahmenbedingungen 

⏱️Zeitraum: 3 Wochen

🏢 Fraunhofer IST 

👉🏻Mix aus E-Learnings, Online- und Präsenztreffen

E-Learning | EN

Battery Materials

 

  • Basics of battery materials and electrochemistry
  • Electrode materials & Electrolyte formulations
  • Understanding performance parameters of battery materials
  • Critical battery materials
  • Next generation materials and technologies

⏱️approx. 20 h

🏢 Fraunhofer IFAM 

👉🏻 Start any time you want!

 

In Absprache | DE

Lebenszyklus einer Lithium-Ionen-Batterie

 

Batterie-Rohstoffe im Überblick, Batteriezellfertigung - heute und in Zukunft, Batterie-Recycling  - Techniken und Kapazitäten

 

⏱️1 Tag

🏢Fraunhofer IFAM

Präsenz in Würzburg | DE

Batteriezellen richtig testen und analysieren

 

Praxistraining zur Messinfrastruktur und Datenauswertung

  • Einstieg in Zellchemien, Bauformen und Kennzahlen von Lithium‑Ionen‑Batterien
  • Schulung in Messdurchführung, Datenprozessierung und sicherem Batteriehandling
  • Interpretation von Messergebnissen 

⏱️10 h an 2 Tagen

🏢 BBatterie Bildungsnetzwerk Bayern  | Fraunhofer ISC 

Live-Online | DE

Batteriematerialien für Lithium-​Ionen-Akkus

 

  • Funktionsweise von Lithium-Ionen-Batterien
  • Batteriematerialien (Kathoden, Anoden, Elektrolyte)
  • Verfügbarkeit und Recycling von Rohstoffen für Batterien
  •  Sicherheitsaspekte bei der Verwendung von Batteriematerialien

⏱️3 x 2,5 h

🏢 BBatterie Bildungsnetzwerk Bayern  | Fraunhofer ISC 

Batteriesysteme & Anwendungen

Live-Online | DE

Technische Sauberkeit in der Batteriezell- und Speicherfertigung

 

  • Grundlagen & Relevanz der Technischen Sauberkeit (TecSa), Partikelarten 
  • Sauberkeitsgerechte Prozesse & Produktionsumgebung, Rein- und Trockenräume 
  • Messmethoden, Anlagenkonzepte & Strategien, Restschmutzanalyse, Prävention und Reinigung 

⏱️ 4h

🏢 Fraunhofer IGCV

Präsenz | DE oder EN

Kreislaufgerechte Konstruktion von Batteriesystemen

 

Das Training gibt einen Überblick zur Konstruktion von Batteriesystemen im Spannungsfeld von Sicherheit, Performance und Kreislaufdesign:

  • Batteriesystemdesign: Grundlagen & Architektur
  • Thermik, Elektrik & BMS
  • Sicherheit & Zuverlässigkeit
  • Kreislaufdesign, Second Life & Regulierung

⏱️ 8h, 1 Tag

🏢 Fraunhofer IWU

Live-Online | DE oder EN

Leichtbau und Werkstoffe für Batteriesysteme

 

Das Training zeigt, wie sich Leichtbau auf Performance, Sicherheit und Nachhaltigkeit von Batteriesystemen auswirkt:

  • Leichtbau im Batteriesystem – Grundlagen & Nutzen
  • Materialwahl & Zielkonflikte
  • Strukturelles & multidisziplinäres Design
  • Praxis & Lebenszyklus: Integration, Fertigung, Kreislaufdesign

⏱️8h, 1 Tag

🏢 Fraunhofer IWU

Live-Online | DE oder EN

Thermomanagement für Batteriesysteme

 

 

Das Training gibt einen kompakten Überblick über thermische Effekte und deren Bedeutung für Batteriesysteme:

  • Temperatur & Performance von Batterien
  • Thermisches Batteriemanagement (BTMS)
  • Sicherheit & Thermal Runawa
  • Modelle, Integration & Praxisbeispiele

⏱️ 6h, 1 Tag

🏢 Fraunhofer IWU

Batterierecycling und Kreislaufwirtschaft

E-Learning | EN

Battery Dismantling & Recycling

 

  • Battery circular economy
  • Regulations and logistics
  • Battery system dismantling & Material recycling
  • Battery testing & Reuse strategies
  • Business models

 

⏱️ approx. 20h

🏢 Fraunhofer IFAM 

👉🏻 Start any time you want!

in Absprache | DE

Lebenszyklus einer Lithium-Ionen-Batterie

 

Inhalte 

 

Batterie-Rohstoffe im Überblick, Batteriezellfertigung - heute und in Zukunft, Batterie-Recycling  - Techniken und Kapazitäten

 

⏱️1 Tag

🏢Fraunhofer IFAM

Programm Formatemix | DE oder EN

EPR - für Batterien: Kreislauf neu denken

 

  • Batterietechnologie: Batteriematerialien und -chemien sowie Produktionsprozesse
  • Kreislauf & Verwertung: Rücknahme von Altbatterien, Sammlung, Lagerung, Transport und Verwertung
  • Regularien: Gesetzliche Rahmenbedingungen 

⏱️ Zeitraum: 3 Wochen

🏢 Fraunhofer IST 

👉🏻 Mix aus E-Learnings, Online- und
        Präsenztreffen

Live-Online | DE

Recycling von Lithium-Ionen-Batterien

 

Prozesse des Batterierecyclings

  • Sammlung und Demontage
  • Optische Prüfung, Entladevorgang und Lagerung
  • Mechanische Zerkleinerung
  • Pyro- und hydrometallurgischen Aufbereitungsverfahren
  • Design for Recycling

⏱️2 x 3 h

🏢 BBatterie Bildungsnetzwerk Bayern  | Fraunhofer ISC 

Online | Live | DE

Design for X

 

 

Nachhaltiges Batteriedesign für besseres und effizienteres Recycling

  • EU‑Batterieverordnung & Batterie‑Produktpass
  • Einführung in Kreislaufwirtschaft vs. Linearwirtschaft (9R‑Strategien)
  • Recycling‑ und Remanufacturing‑Ansätze & Designstrategien 

⏱️ 3 x 2,5 h, 3Tage

🏢 BBatterie Bildungsnetzwerk Bayern  | Fraunhofer ISC 

Präsenz | DE oder EN

Batteriedemontage - manuell bis automatisiert

 

Praxisnaher Workshop rund um die Demontage von Batterie(systemen):

  • Aufbau, Sicherheit & Risiken bei Batteriesystemen
  • Manuelle Demontage: Komponenten, Verbindungen & Prozesse
  • Digitale Demontage & Prozessvisualisierung
  • Lebenszyklus, Recyclingströme & Automatisierung

⏱️ 2 x 6 h an 2 Tagen

🏢 Fraunhofer IWU

Digitalisierung in der Batterieentwicklung & -produktion

E-Learning | EN

Battery Cosmos and Battery Data

 

  • Battery Cosmos: Understanding technology, markets, and policy shaping the battery ecosystem.
  • Battery Data: Enabling data‑driven decisions across the battery lifecycle.

 

⏱️ approx. 20h

🏢 Fraunhofer IFAM

👉🏻 Start any time you want!

Präsenz | DE oder EN

Batteriedemontage - manuell bis automatisiert

 

Praxisnaher Workshop rund um die Demontage von Batterie(systemen):

  • Aufbau, Sicherheit & Risiken bei Batteriesystemen
  • Manuelle Demontage: Komponenten, Verbindungen & Prozesse
  • Digitale Demontage & Prozessvisualisierung
  • Lebenszyklus, Recyclingströme & Automatisierung

⏱️ 2x6h an 2 Tagen

🏢 Fraunhofer IWU

Batterieregularien & gesetzliche Anforderungen

Online | Live | DE

Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz

 

Wissen für den sicheren Umgang mit Lithium‑Ionen‑Batterien

  • Rechtliche Grundlagen: CLP‑ $ Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) 
  • Sicherheitsaspekten wie Lagerung, Kennzeichnung, Havarien
  • Umweltgerechter Lagerung, Recycling und Entsorgung

⏱️2 x 3h an 2 Tagen

🏢 BBatterie Bildungsnetzwerk Bayern  | Fraunhofer ISC 

Programm Formatemix | DE oder EN

EPR - für Batterien: Kreislauf neu denken

 

  • Batterietechnologie: Batteriematerialien und -chemien sowie Produktionsprozesse
  • Kreislauf & Verwertung: Rücknahme von Altbatterien, Sammlung, Lagerung, Transport und Verwertung
  • Regularien: Gesetzliche Rahmenbedingungen 

⏱️Zeitraum: 3 Wochen

🏢 Fraunhofer IST 

👉🏻Mix aus E-Learnings, Online- und Präsenztreffen

Live-Online | DE oder EN

Batterie-Logisitk

 

 

Das Training gibt einen Überblick zur sicheren und regelkonformen Batterielogistik:

 

  • Regulatorische Grundlagen & Klassifizierung (Transport, Gefahrgut, UN‑Regelwerke)
  • Sichere Verpackung, Lagerung & Risikomanagement
  • Reverse Logistics & Supply‑Chain‑Verantwortung

⏱️ 6h, 1 Tag

🏢 Fraunhofer IWU 

 

Live-Online | DE oder EN

Batteriepass

 

 

Das Training gibt einen Überblick zur Rolle des Battery Passport für Transparenz, Sicherheit und Nachverfolgbarkeit von Batterien :

 

  • Grundlagen & Rolle des Battery Passport (Identifikation, Tracking, Logistik)
  • Daten, Transparenz & Compliance (DPP, Regulierung, Supply Chain)
  • Kreislaufwirtschaft & digitale Umsetzung (Recycling, Second Life, Datensicherheit)

⏱️ 6h, 1 Tag

🏢 Fraunhofer IWU 

 

Lernen Sie unser Netzwerk kennen

Kompetenz für praxisnahe Batterie‑Weiterbildungen

Das Fraunhofer‑Netzwerk für Batterietechnologie bündelt die Expertise mehrerer führender Institute entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Materialien und Zellfertigung bis zu Sicherheit, Recycling und nachhaltigen Systemen.

Unser Weiterbildungsangebot bringt aktuelles Forschungswissen direkt in die Praxis: kompakt, anwendungsnah und aus erster Hand von den Expertinnen und Experten, die die Batterietechnologie von morgen mitgestalten.

So unterstützen wir Unternehmen dabei, Kompetenzen aufzubauen und technologische Entwicklungen frühzeitig erfolgreich zu nutzen.

Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM

Bremen

Batterieforschung

Am Fraunhofer IFAM stehen neben der Lithium-Ionen-Technologie auch andere Batteriesysteme wie die Natrium-Ionen-Technologie, Festkörperbatterien und Metall-Luft-Batterien im Fokus. Am Institut in Bremen wird dabei die gesamte Prozesskette zur Herstellung von Batteriezellen, teilweise in automatisierter Form, abgebildet. Neben Materialentwicklung und Batteriezelldiagnostik werden zudem Batterien der nächsten Generation erforscht. Außerdem werden digitale Tools und Services zur Zelldiagnostik sowie zur Identifizierung und Charakterisierung neuartiger Materialien für Batteriezellen entwickelt. Im Fraunhofer-Projektzentrum für Energiespeicher und Systeme ZESS in Braunschweig liegt der Forschungsschwerpunkt auf den Gebieten der Festkörperbatterien und der chemischen Wasserstoffspeicherung.

https://www.ifam.fraunhofer.de/

Battery online course by EBBC | European Battery Business Club

 

Kontakt für Batterieweiterbildungen

Dr.-Ing. Gerald Rausch
Leiter »Technische Qualifizierung und Beratung« 

gerald.rausch@ifam.fraunhofer.de

Telefon +49 421 2246-242

Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV

Augsburg

Batterieforschung

Das Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik (IGCV) forscht an zukunftsweisenden Batterietechnologien zur Unterstützung der Energiewende und industrieller Anwendungen. Dabei decken wir die komplette Wertschöpfungskette ab – von Materialentwicklung und Elektrodenfertigung über automatisierte Zellassemblierung bis zur Qualitätssicherung und nachhaltigen Produktion. In unserer Forschungs- und Entwicklungsplattform für Batterien entwickeln wir innovative Zellkonzepte (z. B. Lithium-Ionen, Festkörper- und alternative Chemien), optimieren Fertigungsprozesse und schaffen marktfähige Prototypen. Aufbauend auf den Zellen integrieren wir diese zu Modulen und kompletten Batteriespeichern (Packs) für verschiedenste Einsatzfelder und begleiten Partner aus Industrie und Mittelstand in Richtung effizienter, sicherer und nachhaltiger Energiespeicherlösungen.

https://www.igcv.fraunhofer.de/de/forschung/kompetenzen/batterie-technologie.html

 

Kontakt für Batterieweiterbildungen

Florian Steinlehner
Hauptabteilungsleitung Verarbeitungstechnik

florian.steinlehner@igcv.fraunhofer.de

Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS Batterie-Innovations- und Technologie-Center BITC

Arnstadt

Batterieforschung

Das Fraunhofer IKTS unterstützt Industrie- und Forschungspartner bei der Entwicklung von elektrochemischen Energiespeichersystemen sowie deren Komponenten. Im Fokus stehen Lösungen für effizienten Ressourceneinsatz, bedarfsorientierte Konzeptionierung, kundenspezifische Batteriecharakterisierung und die zielgerichtete Prozessierung anfallender Daten. Das IKTS arbeitet sowohl an Lithium-Ionen-Batterien und Natrium-Ionen-Batterien als auch an Systemen mit keramischen Festkörper-Natrium-Ionenleitern als essentielle Komponente für dezentrale Hochtemperatur-Energiespeicher. Ein Alleinstellungsmerkmal ist das technologieoffene, digitalisierte Testcenter, welches die Charakterisierung von Zellen verschiedenster Größenordnung und Zellchemie unter industrienahen Bedingungen ermöglicht. Die Forschungs- und Entwicklungsthemen umfassen die Wertschöpfungskette vom Labor- bis zum Produktionsmaßstab.

https://www.ikts.fraunhofer.de/de/abteilungen/energiesysteme/systemintegration_technologietransfer/batterie_innovations_und_technologie_center_bitc.html

Kontakt für Batterieweiterbildungen

Hannes Fiedler
Gruppenleiter Industrielle Datensysteme

Hannes.fiedler@ikts.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

Würzburg

Batterieforschung

Materialien prägen den technologischen Fortschritt und entscheiden darüber, wie innovative Ideen in nachhaltige Produkte umgesetzt werden. Genau hier setzt das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC an. Ausgehend von seiner hundertjährigen Tradition in der Silicat- und Materialforschung hat sich das Fraunhofer ISC als eine der führenden Forschungseinrichtungen für nachhaltige chemiebasierte Materiallösungen etabliert. Computergestützte Ansätze wie Simulationen und maschinelles Lernen sowie Automation und Digitalisierung sind dabei Schlüsseltechnologien für eine effiziente Entwicklung und den Transfer in die Anwendung. Heute entwickelt das Institut ressourcenschonende materialbasierte Lösungen für viele unterschiedliche Branchen – von Energie und Umwelt über Chemie und Biomedizin bis hin zu Mobilität, Maschinenbau, Elektronik und NewSpace.

https://www.isc.fraunhofer.de/

 

Kontakt für Batterieweiterbildungen

Jürgen Giffin

Bildungsmanager

Mobil +49 931 4100 175

juergen.giffin@isc.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST

Braunschweig

Batterieforschung

Am Fraunhofer IST liegen die Forschungsschwerpunkte im Batteriebereich in der Abteilung »Nachhaltige Batterie- und Wasserstoffsysteme« . Der Fokus liegt auf der Material- und Prozessentwicklung für recyclingfähige Energiespeicher inklusive einer ganzheitlichen und nachhaltigen Gestaltung des gesamten Lebenswegs von Energiespeichern. Darüber hinaus engagiert sich das Fraunhofer IST gemeinsam mit den Fraunhofer-Instituten IFAM und IKTS im Fraunhofer-Zentrum für Energiespeicher und Systeme (ZESS). Dort konzentriert sich die Forschung auf nachhaltige Energiespeicher der nächsten Generation.  Zudem ist das Fraunhofer ZESS Teil der Braunschweiger LabFactories for Batteries and more, kurz BLB+, einem Regionalverbund, der führende Forschungseinrichtungen in Niedersachsen vereint, um nachhaltige Batterien und Energiewandler weiterzuentwickeln.

https://www.ist.fraunhofer.de/

Kontakt für Batterieweiterbildungen

Lisa Michalik
Bildungsmanagerin 

Mobil +49 151 1065 2116
lisa.michalik@ist.fraunhofer.de
https://www.ist.fraunhofer.de/de/zusammenarbeit/weiterbildung.html

Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU

Chemnitz

Batterieforschung

Die Fraunhofer IWU-Fachgruppe Batteriesysteme unterstützt Produzenten und Anwender vom Batteriedesign über die Integration innovativer Materialien bis zur Skalierung effizienter Produktionsprozesse und Refurbishment-Strategien, oberhalb der Zellchemie-Ebene. Wir bieten Entwicklungsunterstützung bei Konstruktion, Simulation und Fertigung, z. B. Batteriepack-Prototypen. Schwerpunkte: Leichtbau, Thermomanagement, Füge- und Umformtechnik, Handhabungstechnik, Systemintegration in der Fahrzeugentwicklung. Forschungsthemen: umweltfreundliche Fertigung, Demontage, Re-Use, Recycling. Leichtbauschwerpunkte: crash-absorbierende Metallschäume, Aluminiumlegierungen, Faserverbunde und Hybride; integrierte Kühlleitungen/Phasenwechselmaterialien für aktive/passive Temperierung. Gern entwickeln wir Ihr individuell optimiertes Batteriesystem. 

 

Kontakt

Dr. Thomas Hipke
Geschäftsfeldleiter Leichtbau, Energiespeicher und Circular Economy

thomas.hipke@iwu.fraunhofer.de 
https://www.iwu.fraunhofer.de/de/forschung/leistungsangebot/kompetenzen-von-a-bis-z/batteriesysteme.html

 

 

Batterie Glossar

  • Ableiter

    In einer Elektrode stellt der Ableiter die elektrische Verbindung zum Aktivmaterial dar. Üblicherweise befinden sich in einer Zelle zwei verschiedene Metallfolien, die für die Ableitung des Stroms zuständig sind. Die wesentliche Eigenschaft des Ableiters besteht darin, Elektronen abzuleiten und dabei elektrochemisch stabil zu bleiben. 

    Abuse-Tests

    Abuse-Tests sollen das fehlerfreie Funktionieren von Hochleistungsbatterien auch unter extremen Bedingungen sicherstellen. 

    Additive

    Additive sind Stoffe, die Produkten in kleinen Mengen zugesetzt werden, um deren Eigenschaften zu verändern.

    Akkumulator

    Siehe Sekundärzelle.

    Alterung

    Unter Alterung wird bei Batterien ein Nachlassen der entnehmbaren Kapazität mit zunehmender Lebensdauer verstanden, das ist ein irreversibler Kapazitätsverlust. Die kalendarische Alterung kann durch Lagerung bei möglichst niedrigem Ladezustand und bei tiefen Temperaturen verringert werden.

    Analytische Methoden

    Analytische Methoden werden im Batteriebereich routinemäßig eingesetzt. Insbesondere bei Sicherheitstests an Modulen und kompletten Batteriesystemen können die gasförmigen Reaktionsprodukte durch umfangreiche Analysemethoden qualitativ nachgewiesen werden.

    Anode

    Eine Anode ist die Elektrode, an der die Oxidationsreaktion stattfindet. 

    Aktive Masse

    Die aktive Masse bezeichnet Materialien in den Elektroden, die an den elektrochemischen Reaktionen teilnehmen.

    Batterie

    Eine Batterie besteht aus mehreren galvanischen Elementen / Zellen, die zu einer funktionellen Einheit verbunden sind.

    Batteriemanagementsystem

    Ein Batteriemanagementsystem (BMS) ist eine elektronische Schaltung, die die Ladung und Entladung von Akkumulatoren überwacht und regelt. Zu den Aufgaben des Batteriemanagementsystems gehören die Zellenspannung innerhalb zulässiger Grenzen zu halten, die Temperatur zu überwachen, Lade- und Entladeprozess zu kontrollieren und die Batterie vor einer Tiefentladung zu schützen.

    Beschichten

    Das Beschichten stellt einen Kernschritt in der Elektrodenfertigung dar. In dem Beschichtungsprozess wird eine flüssige Suspension, bestehend aus dem Aktivmaterial, einem Polymerbinder, eventuell weiteren Additiven und einem Lösungsmittel, in dünnen Schichten auf eine Metallträgerfolie aufgebracht. Um die Beschichtungsmasse auf die Trägerfolie zu applizieren, können verschiedene Auftragsverfahren verwendet werden: das Rakel-, das Schlitzdüsen- oder das Rasterwalzenverfahren.

    Binder

    Der Binder wird bei der Elektrodenherstellung eingesetzt. Er verbindet die Aktivmaterialpartikel mechanisch untereinander und das Aktivmaterial mit dem Ableiter.

    Blei-Säure-Batterien

    Beim Bleiakkumulator besteht die positive aktive Masse aus Bleidioxid PbO2, die negative aktive Masse aus Blei, Elektrolyt ist wässrige Schwefelsäure.

    CAN-Bus

    Ein Controller Area Network (CAN) ist ein von der Internationalen Standardisierungs-organisation (ISO) standardisierter echtzeitfähiger Feldbus für die serielle Datenübertragung. Über einen CAN-Bus kann das BMS zahlreiche Parameter zur Verfügung stellen, z. B. Ladezustand (SoC), Zellspannung, Zelltemperatur, Lade-/Entladestrom, Leistungsprognose.

    Carbon Nanotubes

    Kohlenstoffnanoröhren, auch CNT (carbon nanotubes) genannt, sind nanometergroße, zylindrische Röhren aus Kohlenstoff. Man unterscheidet zwischen ein- und mehrwandigen Kohlenstoffnanoröhrchen.

    Coulomb Counting

    Stromintegrative Methode zur Bestimmung des State-of-Charge Werts.

    C-Rate

    Die C-Rate eines Akkus beschreibt die Höhe eines Lade- bzw. Entladestroms in Bezug auf seine Nennkapazität. Bei einer Nennkapazität von 1200 mAh bedeutet beispielweise 1C, dass der Akku 1200 mA eine Stunde lang liefert. 2C wären 2400 mA über 30 Minuten.

    Cyclovoltammetrie

    Die Cyclovoltammetrie ist durch die Vorgabe eines dreieckförmigen Potential-Zeit-Verlaufs an der Arbeitselektrode und Registrierung des resultierenden Strom-Potential-Diagramms charakterisiert.

    Depth of Discharge (DOD)

    Der DOD-Wert gibt das Verhältnis der entnommenen Menge von elektrischer Ladung (meist in Amperestunden, Ah) zur Gesamtkapazität an.

    Dotierung

    In der Batterietechnik bezeichnet die Dotierung oder das Dotieren das Einbringen von Fremdatomen in eine Schicht, z. B in eine Elektrode. Die bei diesem Vorgang eingebrachte Menge ist dabei sehr klein im Vergleich zum Trägermaterial (zwischen 0,1 und 100 ppm).

     

  • Elektrode

    In einer Elektrode stellt der Ableiter die elektrische Verbindung zum Aktivmaterial dar. Üblicherweise befinden sich in einer Zelle zwei verschiedene Metallfolien, die für die Ableitung des Stroms zuständig sind. Die wesentliche Eigenschaft des Ableiters besteht darin, Elektronen abzuleiten und dabei elektrochemisch stabil zu bleiben.

    Elektrofahrzeug (BEV)

    BEV steht für Battery Electric Vehicle. Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich mit Akkustrom fährt.

    Elektrokatalyse

    Die Elektrokatalyse ist ein Teilgebiet der heterogenen Katalyse. Ziel ist die Entwicklung von elektrochemisch hochaktiven und stabilen Katalysatormaterialien für die Anwendung in Elektroden.

    Elektrolyt

    Elektrolyte sind chemische Verbindungen, die im festen, flüssigen oder gelösten Zustand in Ionen dissoziiert sind. Der Elektrolyt leitet den elektrischen Strom.

    Energiedichte

    Energiedichte bezeichnet die gespeicherte Energiemenge einer Zelle. Sie wird entweder auf das Volumen oder das Gewicht der Akkus bezogen (in Wh/L bzw. Wh/kg).

    Entladeschlussspannung

    Die Entladeschlussspannung ist die Spannung, bei der die Zelle oder Batterie vollständig entladen ist. Entladeschlussspannungen sind vom Akkutyp abhängig.

    Entflammbarkeit

    Die Entflammbarkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Materials zu brennen oder sich zu entzünden.

    Folientechnologie

    Die Folientechnologie beschreibt die Überführung von Aktivpulver in dünne Elektrodenfolien.

    Gasanalyse

    Die Gasanalyse ist ein Teilgebiet der Analyse. Mit Hilfe chemischer und physikalischer Methoden wird die qualitative und quantitative Zusammensetzung von Gasen und Gasgemischen untersucht. Mit chromatographischen Analysen können beispielsweise die gasförmigen und teilweise toxischen Komponenten, die bei Abuse-Tests von Batterien entstehen, bis in den ppm-Bereich quantifiziert werden.

    Gehäuse

    Das Gehäuse bezeichnet den Batteriekasten, in dem die Plattenblöcke, die Verbinder, sowie der Elektrolyt untergebracht sind.

    Graphit

    Graphit ist neben Diamant und Fulleren eine Modifikation des Kohlenstoffs und ein (allerdings selten) natürlich vorkommendes Mineral. Bei Lithium-Ionen-Akkumulatoren ist Graphit das Standardmaterial für die Anode.

    High-Energy-Zelle

    Eine High-Energy-Zelle ist eine Batterie mit einem hohen Energieinhalt aus einem effizienten Energiespeicher und damit besonders geeignet für Elektrofahrzeuge.

    High-Power-Zelle

    Eine High-Power-Zelle ist eine Batterie mit einer hohen Leistungsfähigkeit aus einem effizienten Leistungsspeicher und einer guten Lade-/Entladedynamik und damit besonders geeignet für Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge.

    Hochtemperaturbatterie

    Eine Hochtemperaturbatterie bezeichnet eine Batterie, deren erforderliche Betriebstemperatur deutlich über den normalen Umgebungstemperaturen liegt. Bekanntester Vertreter dieses Typs ist die “Zebrabatterie”, eine wieder aufladbare Natrium-Nickelchlorid-Batterie. Ihre Arbeitstemperatur liegt bei ca. 300 Grad Celsius.

    Hybridsystem

    Als Hybridsystem wird auf dem Batteriesektor die Kombination eines Elementes guter Energiedichte, aber nicht befriedigender Leistungsdichte (z. B. eine Brennstoffzelle) mit einem System guter Leistungsdichte bezeichnet.

     

  • Impedanz (Z)

    Die Impedanz (Z) ist der Scheinwiderstand eines Wechselstromkreises gegen Strom, der sich aus Reaktanz und ohmschen Widerstand zusammensetzt.

    Impedanzspektroskopie

    Die Impedanzspektroskopie ist eine nicht-invasive Methode zur Charakterisierung frequenzabhängiger elektrischer Eigenschaften eines elektrochemischen Systems. Aus den erhaltenen Spektren können Rückschlüsse auf elektrische Transportmechanismen sowie auf die Beweglichkeit von Landungsträgern gezogen werden.

    Innenwiderstand

    Der Innenwiderstand entspricht der Summe aller inneren Widerstände in einer Batterie. Steigt der Stromfluss, erhöht sich der Spannungsabfall am Innenwiderstand und die Spannung sinkt. Im Einzelnen setzt sich der Innenwiderstand aus dem Polarisationswiderstand der elektrochemischen Umsetzung, dem Fließwiderstand der Ionen und den ohmschen Widerständen an den Elektroden zusammen. 

    Ionenleiter

    Der Ionenleiter ist ein Gas, ein Festkörper oder eine Flüssigkeit, bei dem der Transport elektrischer Ladungen durch Ionen anstelle von Elektronen erfolgt. Typische Ionenleiter sind ionisierte Gase und Elektrolyte.

    Joule

    Maßeinheit für Energie. 1 Joule entspricht ca. der Energie, die nötig ist, um 100 g um einen Meter anzuheben. Statt Joule wird mitunter der Begriff Wattsekunde (Ws) verwendet.

    Kalander

    Ein Kalander ist ein System aus mehreren beheizten und polierten Walzen, durch deren Spalten eine Schmelze oder andere Materialien hindurchgeführt werden. Der Kalander wird benutzt, um die Elektroden nach der Trocknung auf die richtige Dicke und Dichte zu walzen.

    Kapazität

    Die Kapazität eines Akkus ist die verfügbare Elektrizitätsmenge, gemessen in Amperestunden. Es ist der Entladestrom, der bis zum Zeitpunkt des Erreichens der Entladeschlussspannung entnommen werden kann.

    Kathode

    Eine Kathode ist die Elektrode, an der die Reduktionsreaktion stattfindet.

    Keramik

    Der Begriff Keramik bezeichnet eine Vielzahl anorganischer und nichtmetallischer Werkstoffe. Keramische Hochleistungsmaterialien mit ihren einstellbaren Eigenschaften spielen in verschiedenen Batteriesystemen bereits eine entscheidende Rolle, z.B. für die natriumbasierte Hochtemperaturbatterie.

    Klemmenspannung

    Die Klemmenspannung ist die Spannung, die zwischen den Elektroden gemessen wird.

    Kurzschluss

    Als Kurzschluss bezeichnet man einen geschlossenen Stromkreis ohne Stromnutzer. Bei Batterien unterscheidet man zwischen internem und externem Kurzschluss. Ein interner Kurschluss kann durch das Wachstum von Dendriten durch den Separator verursacht werden. Ein externer Kurzschluss entsteht, wenn z.B. die beiden Pole einer Batterie direkt miteinander verbunden werden.

    Kühlsystem

    Das Kühlsystem von einem Akku sorgt dafür, dass die Akkus beim Laden nicht zu heiß werden und eine Explosionsgefahr ausgeschlossen werden kann. Die optimale Temperatur liegt zwischen 20 und 35 Grad Celsius. Batterien werden entweder mit Luft oder mit Flüssigkeit gekühlt.

    Ladefaktor

    Der Ladefaktor ist das Verhältnis der für die Vollladung erforderlichen Elektrizitätsmenge zur vorher entnommenen Elektrizitätsmenge. Er beträgt je nach Akkutyp zwischen 1,2 und 1,5.

    Lademethoden

    Abhängig vom elektrochemischen System und von der Bauart werden für die Wiederaufladung von Akkumulatoren unterschiedliche Methoden zur zeitlichen Kontrolle und zum Verlauf des Ladestroms und der Ladespannung eingesetzt. Es gibt mehrere spannungs-, strom- und zeitgesteuerte Ladeverfahren. Zu denen zählen das Konstantspannungsladeverfahren, das Konstantstromladeverfahren ,das Pulsladeverfahren, das IU-Ladeverfahren und das Rückstromladeverfahren.

    Laderegler

    Ein Laderegler ist ein Gerät zur Überwachung und Regelung des Ladevorganges. Er schützt Akkus vor Tiefenentladung.

    Ladeschlussspannung

    Die Ladeschlussspannung ist die Spannung, bei der die Zelle oder Batterie vollständig geladen ist.

    Ladestation

    Die Bezeichnung Ladestation oder Ladesystem wird für Elektroautos benutzt, allerdings auch für Ladegeräte akkubetriebener Geräte, wie beispielsweise Smartphones, Digitalkameras, Handys und Akkuschrauber. Im Kontext der Elektromobilität geht es bei dem Begriff Ladestation um Elektrozapfsäulen für die Aufladung von Akkus für Elektroautos.

    Ladungszähler 

    Der Ladungszähler ist ein Gerät zur Abschätzung des Ladezustandes der Batterie.

    Leerlaufspannung

    Die Leerlaufspannung ist die Spannung eines Akkumulators, die besteht, wenn kein Strom fließt, d.h. wenn kein Verbraucher angeschlossen ist.

    Leistungsdichte

    Durch Multiplikation von Strom mit zugehöriger Klemmenspannung erhält man die elektrische Leistung der Batterie. Bezieht man die abgegebene elektrische Leistung auf das Batteriegewicht, so erhält man die Leistungsdichte des Elements in W/kg. Bei Elektrofahrzeugen beispielsweise ist die Energiedichte einer Batterie bei einem festgelegten Batteriegewicht entscheidend für die Reichweite des Fahrzeugs.

    Leitfähigkeit

    Die Leitfähigkeit entspricht der Fähigkeit eines Stoffes, elektrische Ladungsträger, vor allem Elektronen und Ionen, zu transportieren. Die Leitfähigkeit der Elektroden sowie des Elektrolyts spielen bei elektrochemischen Systemen eine wichtige Rolle.

    Leitsalze

    Leitsalze werden in Elektrolyte gelöst und übernehmen den Ladungstransport, ohne an der Reaktion teilzunehmen.

    Lithium-Sauerstoff-Batterie 

    Die Lithium-Sauerstoff-Batterie (Li-O2) mit einer theoretischen Energiedichte von mehr als 10000 mAh/g ist eine vielversprechende Technologie. Die größte Herausforderung ist, eine ausreichende Zyklenlebensdauer zu erreichen. Die Lithiumoxide und Peroxide, welche sich während des Entladens bilden, sind unlöslich und neigen dazu die Poren der Kathode zu verstopfen, was zu Kapazitätsverlusten führt. Um zu einem Durchbruch zu gelangen, müssen neue Katalysatoren sowie stabile und sichere Elektrolyte erforscht werden. 

    Lithium-Schwefel-Batterie

    Die Lithium-Schwefel-Batterie (Li-S) weist von allen festen Materialkombinationen die höchste theoretische Kapazität auf (1672 mAh/g). Trotz der geringen Zellspannung von ca. 2,1 V können mit Lithium-Schwefel-Zellen Energiedichten zwischen 200 und 500 Wh/kg erzielt werden, was deutlich über dem Niveau von Interkalationssystemen liegt (150 – 220 Wh/kg).

    Weitere Vorteile sind, dass Schwefel sehr preisgünstig und weltweit in großem Maße verfügbar ist. Weiterhin sind Li-S-Zellen auch bei tiefen Temperaturen einsatzfähig. Eine Kommerzialisierung ist bislang jedoch noch nicht erfolgt, da die Zyklenstabilität gering ist und die Zellen eine hohe Selbstentladung und schlechte Effizienz aufweisen. 

    Lithium-Ionen-Batterie

    Die Lithium-Ionen-Batterie (Li-Ion) weist eine hohe gravimetrische Energiedichte (bis zu 200 Wh/kg) auf. Sie ist thermisch stabil, besitzt eine niedrige Selbstentladung und unterliegt nahezu keinem Memory-Effekt. Ein Lithium-Ion-Akku beruht auf dem Austausch von Lithium-Ionen zwischen den beiden Elektroden. Es gibt viele Varianten von Lithium-Ion Systemen von Lithium-Ionen-Polymer-Akkus, über Lithium-Mangan-Akkus, Lithium-Titanat-Akkus bis hin zu den umweltfreundlichen Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulatoren.

    Lösungsmittel 

    Lösungsmittel sind Flüssigkeiten aus dem Bereich der anorganischen und organischen Verbindungen, die dazu benutzt werden, Gase, Flüssigkeiten oder Feststoffe aufzulösen, ohne dass es dabei zu chemischen Reaktionen zwischen gelöster Substanz und dem Lösungsmittel kommt.

     

  • Membran

    Eine Membran ist eine dünne Schicht eines Materials, welche dazu geeignet ist, den Transport von bestimmten Stoffen durch diese Schicht zu beeinflussen. In Redox-flow Batterien werden die zwei Elektrolyte durch eine Membran getrennt, durch die der Ionenaustausch stattfindet.

    Memory-Effekt

    Der Memory-Effekt ist ein Kapazitätsverlust eines Akkumulators bei häufiger Teilentladung. Statt der ursprünglichen wird beim Laden nur die bei den bisherigen Entladevorgängen benötigte Energiemenge zur Verfügung gestellt. Der Memory-Effekt ist ein Phänomen, das besonders bei Nickel-Cadmium Akkus auftritt.

    Modellierung

    Modellierungen ermöglichen tiefe Einblicke in die Vorgänge im Speichersystem und helfen bei der optimalen Auslegung der Batterie. Für die elektrische und thermische Auslegung des Gesamtsystems sind eigens angepasste, effiziente Simulationsmodelle unverzichtbar. Ausgehend von der messtechnischen Analyse von Speicherzellen oder Detailmodellen werden vereinfachte Zellmodelle abgeleitet, die das elektrische und thermische Betriebsverhalten mit genügender Genauigkeit beschreiben.

    Modul

    Ein Modul besteht aus mehreren Zellen, die zusammengeschaltet sind.

    Nennkapazität

    Die Nennkapazität eines Akkus ist die verfügbare Elektrizitätsmenge, gemessen in Amperestunden. Es ist der Entladestrom, der bis zum Zeitpunkt des Erreichens der Entladeschlussspannung entnommen werden kann.

    Nernst-Gleichung

    Die Nernst-Gleichung beschreibt die Konzentrationsabhängigkeit des Gleichgewichtspotential E der Redoxelektrode.

    Nickel-Metallhydrid-Batterien

    Nickel-Metallhydrid-Batterien sind die Weiterentwicklung des Nickel-Cadmium-Typs. Die Anode ist eine wasserstoffspeichernde Elektrode. Die Kathode besteht aus einem Nickeloxydhydrat-Blech. Beim Ladevorgang des Akkumulators wird an der negativen Elektrode atomarer Wasserstoff erzeugt und sofort in das Kristallgitter der Elektrode aufgenommen (Bildung des Metallhydrids). Diese Reaktion wird bei der Entladung der Zelle umgekehrt, so dass der gespeicherte Wasserstoff an der Elektrodenoberfläche oxidiert wird. Mit einer Energiedichte von ca. 80 Wh/kg werden sie in elektronischen Kleingeräten wie Taschenlampen, Handys oder Digitalkameras eingesetzt.

    Oxidation

    Die Oxidation ist ein chemischer Prozess, der an der negativ geladenen Elektrode stattfindet. Hier werden Elektronen abgegeben.

    Pouch-Zelle

    Eine Pouch-Zelle besitzt eine Zelle mit folienbasierter Verpackung. Pouch-Zellen gewinnen aufgrund des geringen Eigengewichts immer mehr an Bedeutung bei Herstellern für Consumer- und Automotive-Zellen. Eine große Herausforderung dieser Pouch-Zellen ist es, über die gesamte Lebensdauer eine hohe Barrierewirkung gegen Wasserdampf und Sauerstoff aufrecht zu halten. Ihre Stärken sind geringere Fertigungskosten, eine verbesserte Sicherheit und eine Steigerung der gravimetrischen Energiedichte.

    Primärzelle

    Wenn eine oder beide Elektrodenreaktionen einer Zelle sich nicht umkehren lassen, wird das Element als Primärzelle bezeichnet.

     

  • Recycling

    Batterierecycling bezeichnet die stoffliche Wiederverwertung von Batterien und Akkumulatoren zur Gewinnung der darin enthaltenen Elemente, wie Blei, Cadmium oder Zink. Für gebrauchte Batterien besteht per Gesetz eine Rückgabepflicht für Verbraucher und eine Rücknahmepflicht für Handel, Entsorgungsträger, Hersteller und Importeure.

    Redox-Flow-Batterie

    Eine Redox-Flow-Batterie besteht aus zwei flüssigen Elektrolyten, die durch eine Membran getrennt sind, und in externen Tanks gelagert werden – wodurch eine Entkopplung von Leistung (Membran) und Kapazität (Tankinhalt) erleichtert wird. Die eigentliche Energiespeicherung erfolgt in chemischen Verbindungen (mittels Reduktion und Oxidation), analog zu klassischen Akkumulatoren. Ihr Vorteil liegt u. a. in der Möglichkeit einer schnellen Aufladung durch Flüssigkeitsaustausch. Sie haben bereits heute eine vergleichbare Energiedichte wie Bleiakkus, ihre Lebensdauer ist jedoch fast zehnmal so hoch.

    Restkapazität

    Die Restkapazität ist die nach Entladung verbleibende Kapazität.

    Sekundärzelle

    Wenn die Zelle wieder aufgeladen werden kann und nach dem Ladeprozess erneut zur Stromlieferung bereit steht, wird das Element als Sekundärzelle bezeichnet.

    Selbstentladung

    Selbstentladung ist ein chemischer Prozess, der dazu führt, dass sich Batterien und Akkumulatoren, auch wenn kein Verbrauchsstrom fließt, langsam entladen. Der Prozess der Selbstentladung ist temperaturabhängig und steigt mit höheren Temperaturen an. Deswegen sollten Batterien möglichst kühl gelagert werden. Außerdem ist die Selbstentladung abhängig vom elektrochemischen System.

    Separator

    In einem Akkumulator trennt der Separator die Kathode und die Anode elektrisch voneinander. Er bildet einen elektrischen Isolator, den allerdings Ionen für die elektrochemische Reaktion passieren können. Ein solcher Separator ist äußerst dünn und feinporig, er ist flexibel und besteht aus einer Membran oder aus Vliesstoffen, in denen sich der Elektrolyt befindet. Je dünner der Separator, desto höhere Packungs- und Energiedichten können erzielt werden.

    Sicherheit

    Das Testen von Batterien hinsichtlich ihrer Sicherheit ist ein wesentlicher Bestandteil für die Entwicklung und weitverbreitete Anerkennung elektrischer Mobilität. Die funktionale Sicherheit und die Zuverlässigkeit der Batterie müssen beurteilt werden. Darüber hinaus werden Abuse-Tests durchgeführt, um das Verhalten von Batterien im Fehlerfall unter extremen Bedingungen bzw. bei missbräuchlichem Einsatz zu simulieren.

    Silizium-Anoden

    Silizium wird in der internationalen Batterieforschung gegenwärtig als eines der vielversprechendsten Anodenmaterialien für Li-Ionen-Akkumulatoren angesehen. Um die Volumenänderung bei der Abscheidung/Auflösung von Lithium zu kontrollieren, müssen die Halbleiter nanostrukturiert sein. Silizium-Nanodraht-Anoden besitzen eine mehr als 10-fach höhere Kapazität als herkömmliche Graphit-Elektroden.

    Simulationen

    Computersimulationen können nicht nur helfen die Performance möglicher neuer Batteriezellen zu beurteilen, sondern auch die mikroskopischen Ursachen dafür besser zu verstehen. Letzteres führt zu einem effizienteren Vorgehen in der Batterieentwicklung.

    Spinelle

    Spinelle sind chemische Verbindungen des allgemeinen Typs AB2X4, wobei A,B Metallkationen sind, deren Oxidationszahl die Summe 8 ergibt, und X vorwiegend ein zweiwertiges Sauerstoff- bzw. Schwefel-Anion ist. Die positive Elektrode LiMn2O4 eines Lithium-Ionen-Akkus ist ein Beispiel dafür. 

    State of Charge (SoC)

    Der SoC-Wert kennzeichnet die noch verfügbare Kapazität eines Akkus im Verhältnis zum Nominalwert.

    State of Function (SoF)

    State of Function bezeichnet die Fähigkeit der Batterie, eine bestimmte Anforderung zu erfüllen. Ein Beispiel hierfür ist die Startfähigkeit, d.h. das Vermögen der Batterie, die für einen Start des Verbrennungsmotors in einem Kraftfahrzeug notwendige Leistung zur Verfügung zu stellen.

    State of Health (SoH)

    Der SoH-Wert kennzeichnet den Zustand des Akkus und charakterisiert dessen Fähigkeit die angegebenen Spezifikationen zu erfüllen und zwar im Vergleich zu einem neuen Akku. 

    Stromkollektor

    Der Stromkollektor ist ein Gebilde innerhalb der Elektrode, das Stromfluss zwischen Zellenpolen und den aktiven Massen ermöglicht.

    Superkondensatoren

    Superkondensatoren bezeichnen Hochleistungskondensatoren, die beim Bremsen in Fahrzeugen frei werdende Energie speichern können und bei Bedarf abgeben (Rekuperation).

    Systemintegration

    Systemintegration beschreibt den Prozess, aus einzelnen technischen Komponenten ein funktionsfähiges Gesamtsystem aufzubauen.

    Thermal Runaway

    Mit dem Begriff „Thermal Runaway“ wird das in extremen Situationen auftretende Überhitzen und Zerstören von Primär- und Sekundärzellen bezeichnet. Ein Thermal Runaway tritt durch übermäßige und sich selbst verstärkende Wärmeproduktion in den Zellen, und/oder mangelhafte Wärmeabfuhr an die Umgebung auf und kann zu Feuer und Explosionen führen. 

    Thermomanagement

    Bei dem Thermomanagement in elektrischen Antrieben werden Ansätze und Lösungen entwickelt, mit denen die Energieströme in elektrifizierten Fahrzeugen optimal genutzt werden können. 

     

  • Verbindungstechnik 

    Verbindungstechnik bezeichnet alle technologischen Teilprozesse, die zur Herstellung von Batterie-Systemen dienen. Verbindungstechniken helfen, die Grenzen immer weiter zu verschieben hin zu längerer Lebensdauer, höheren Betriebstemperaturen und kleineren, leichteren Modulen.

    Virtuelle Batterie

    Eine virtuelle Batterie besteht aus der Kombination eines bidirektionalen Netzteils und eines Steuerrechners. Der Rechner wird dabei so angesteuert, dass das Klemmenverhalten des Netzteils dem einer realen Batterie entspricht. Verschiedene Prototypen virtueller Batterien werden in einigen Unternehmen der Automobilindustrie genutzt.

    Wickelzelle

    Bei einer Wickelzelle werden die beiden bandförmigen Elektroden mit zwei Separatoren als Zwischenlage zu einem Wickel aufgedreht.

    Widerstand

    Der elektrische Widerstand ist ein Maß dafür, welche elektrische Spannung erforderlich ist, um eine bestimmte elektrische Stromstärke durch einen elektrischen Leiter (Widerstand) fließen zu lassen.

    Wirkungsgrad

    Verhältnis von der entnommenen Kapazität zur eingeladenen Kapazität. Bei einem Bleiakku liegt er bei ca. 0,85.

    Zelle

    Jeder elektrochemische Energiespeicher besteht mindestens aus einer Zelle, d.h. ein Behältnis das zwei Elektroden enthält, die in innigem Kontakt zu einem Elektrolyten stehen und an denen die elektrochemischen Reaktionen ablaufen. Die Elektroden werden elektrisch durch einen Separator getrennt. Zellen werden in geschlossener, gasdichter und in offener Bauweise hergestellt. Aus dem Gehäuse werden zwei gegeneinander elektrisch isolierte Elektrodenanschlüsse geführt, der positive und der negative Pol. Bei der Verbindung der beiden Pole mit einem elektronischen Leiter (Verbraucher, Glühbirne) fließt durch diesen ein elektrischer Strom.

    Zyklenstabilität

    Zyklenstabilität bezeichnet die Anzahl von Zyklen, die eine Batterie durchlaufen kann, bevor ihre Kapazität unter einen bestimmten Prozentanteil der Anfangskapazität absinkt.

    Zyklus

    Ein Zyklus ist eine Ladung, gefolgt von einer Entladung.