IT-Sicherheitsmanagement für Kritische Infrastrukturen

Mit der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft steigt das Bedrohungspotenzial durch Cyberattacken deutlich an, das Risiko Opfer eines Cyberangriffs zu werden erhöht sich kontinuierlich.
Der erfolgreiche Umgang mit diesen Risiken erfordert ein Bewusstsein für Cybersicherheit sowie Kenntnisse im Management effektiver Schutzmaßnahmen.

Das Seminar vermittelt prozessorientierte Lösungskonzepte zum Schutz des eigenen Unternehmens vor Cyberangriffen. Es werden verschiedene Vorgehensweisen und Standards bei der Implementierung eines IT-Sicherheitsmanagementsystems vorgestellt sowie deren Vor- und Nachteile (wie Aufwände, Kosten und Zertifizierbarkeit) untersucht. Anhand eines Beispielunternehmens, welches verschiedene Branchen der Kritischen Infrastrukturen abdeckt, werden praxisnahe Fallbeispiele mit etablierten Werkzeugen umgesetzt.

Das Seminar im Überblick

Termin 09.11.2017 - 10.11.2017 (Anmeldung bis 25.10.2017)
05.12.2017 - 06.12.2017 (Anmeldung bis 20.11.2017)  
Dauer 2 Tage Präsenz
Kurssprache Deutsch
Lernziel Die Teilnehmenden identifizieren sich mit Ihrer Verantwortung für die IT-Sicherheit Ihres Unternehmens und sind mit der damit einhergehenden, aktuellen Gesetzeslage vertraut. Sie kennen die verschiedenen Möglichkeiten der Etablierung eines IT-Sicherheitsmanagementsystems und können entscheiden, welcher Ansatz für das eigene Unternehmen am effektivsten ist.
Die Teilnehmer sind in der Lage die verschiedenen Schritte bei der Implementierung eines IT-Sicherheitsmanagements umzusetzen und können gängige Werkzeuge und Methoden anwenden. Sie erfahren typische Schwierigkeiten in der praktischen Durchführung und wissen, wie Sie diese erfolgreich umgehen können. Sie kennen branchenspezifische Standards und wie diese zu berücksichtigen sind ebenso wie die Durchführung einer detaillierteren Analyse für besonders sicherheitsrelevante Bereiche.
Zielgruppe Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Management, IT-Sicherheitsbeauftragte, IT-Verantwortliche, Administratoren
Vorraussetzungen Grundkenntnisse IT und IT-Sicherheit
Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von IT in Kritischen Infrastrukturen
Maximale Teilnehmerzahl 12 Teilnehmende
Veranstaltungsort Termin 1: Schlesisches Museum, Brüderstraße 8, 02826 Görlitz
Termin 2: Fraunhofer-Anwendungszentrum für Systemtechnik AST, Am Vogelherd 50, 98693 Ilmenau
Teilnahmegebühr 1200 €

Angriffsbeispiele und wie sie durch IT-Sicherheitsmanagement hätten verhindert werden können
Rechtliche Rahmenbedingungen
Vorstellung verschiedener Standards (ISO 2700x, BSI IT-Grundschutz, VDE 3473)
Vergleich etablierter IT-Sicherheitsmanagement-Tools
Beispielunternehmen mit verschiedenen Branchen
Anwendung der Werkzeuge in Fallbeispielen
Durchführung von (IT-) Risikomanagement
Faktor Mensch im IT-Sicherheitsprozess: Security Awareness und Mitarbeitersensibilisierung
Ablauf und Vorbereitung von Zertifizierungen

Prof. Dr.-Ing. Jörg Lässig:

Jörg Lässig ist Professor für die Entwicklung von Unternehmensanwendungen an der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG). Nach Abschluss des Studiums der Informatik und Computerphysik hat er 2009 über effiziente Algorithmen und Modelle zur Kooperationsgenerierung und -steuerung an der TU Chemnitz promoviert. Es folgten Postdoc-Aufenthalte am International Computer Science Institute in Berkeley, Kalifornien sowie an der Università della Svizzera italiana in Lugano, Schweiz. Seine Forschung beschäftigt sich mit Problemstellungen im Kontext von IT und Nachhaltigkeit/ Energieinformatik und insbesondere mit dem Spannungsfeld von datengetriebenen Technologien und Privacy. Er ist Leiter des Fachbereichs Informatik sowie der EAD-Forschungsgruppe an der HSZG, in den Leitungsgremien der Institute GAT und INM sowie Gruppenleiter der Fraunhofer-Gruppe IT-Sicherheit für Kritische Infrastrukturen Energie und Wasser.

 

Prof. Dr.-Ing. Peter Bretschneider:

Prof. Dr. Peter Bretschneider ist Leiter des Fachgebietes „Energieeinsatzoptimierung“ in der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik an der Technischen Universität Ilmenau und in Personalunion auch Mitarbeiter am Fraunhofer Institutsteil Angewandte Systemtechnik AST des Fraunhofer IOSB. Er ist stellvertretender Leiter des Fraunhofer IOSB-AST und Leiter der Abteilung Energie. Er ist Mitglied der Fraunhofer-Allianz »Energie«, des Fraunhofer-Netzwerkes »Intelligente Energienetze«, der BDI-Arbeitsgruppe »Internet der Energie« und des Thüringer Erneuerbaren Energien Netzwerkes (ThEEN).
Seine Arbeitsgebiete sind die Vorhersage des Strom-, Gas-, Wärmebedarfs und dezentraler fluktuierender Einspeisungen, Themen der energiesystemtechnischen und energiewirtschaftlichen Optimierung, Energiemanagement und Energiedatenmanagement für liberalisierte Energiemärkte sowie die optimale Betriebsführung der Energieversorgungssysteme Strom, Gas, Wärme sowie im Verbund einschließlich der Kraftwerke und Energiespeicher.

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