Bedrohungslage für industrielle Produktionssysteme

Bewusstsein für Bedrohungslage für industrielle Produktionssysteme erlangen

 

In der vernetzten Welt endet der Schutz von Produktionsanlagen nicht mehr am Gebäude oder am Fabrik-Gelände. Für Produktionsverantwortliche ergibt sich Handlungsbedarf, die Produktionssysteme vor Cyberangriffen zu schützen, um Produktionsausfälle zu vermeiden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch entsprechende Kurse zu befähigen, dies selbst zu tun.

Die Inhalte dieses Seminars fassen die Grundlagen der IT-Sicherheit für Industrie 4.0 zusammen, zeigen die Bedrohungslage auf, verdeutlichen den Handlungsbedarf und stellen den rechtlichen Rahmen (IT-SiG, KRITIS, Managerhaftung, Produkthaftung, etc.) sowie Grundzüge der benötigten IT-Sicherheitsprozesse dar.

Das Seminar im Überblick

Termine 23.01.2018 (Anmeldung bis 08.01.2018)
17.04.2018 (Anmeldung bis 02.04.2018)
Dauer 1 Tag Präsenz
Kurssprache  Deutsch 
Lernziel  Die Teilnehmenden erwerben Grundlagen der IT-Sicherheit für Industrie 4.0. Sie begreifen die Bedrohungslage und den daraus resultierenden Handlungsbedarf eingeordnet in den rechtlichen Rahmen wie beispielsweise IT-SiG, KRITIS, Managerhaftung, Produkthaftung, etc. Die Bedrohungslage wird praktisch verdeutlicht durch Angriffe auf Produktionssysteme am IT-Sicherheitslabor und an der Industrie 4.0 Modellfabrik des Fraunhofer IOSB.
Zielgruppe  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Management, Produktionsverantwortliche
Voraussetzungen  Keine
Maximale Teilnehmerzahl  12 Teilnehmende
Veranstaltungsort  Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB), Fraunhoferstraße 1, 76131 Karlsruhe 
Teilnahmegebühr 600€

Tag 1 (11:00 – 16:30 Uhr): 

 

Grundlagen der Automatisierung und Industrie 4.0

Bedrohungslage aufzeigen, Handlungsbedarf verdeutlichen

Rechtlicher Rahmen: IT-SiG (KRITIS-Bezug falls gegeben, Gesetz als Vorbildfunktion)

Demonstration: Angriffe auf Produktionssysteme am IT-Sicherheitslabor durchführen und Auswirkungen aufzeigen

Dipl.-Inform. Gerhard Sutschet:

Studium Informatik mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz. Themengebiete: Diagnose technischer Systeme, qualitative Logik und Temporallogik, industrielle Produktionsleitsysteme, MES, Industrie 4.0. Projektleitung von Industrie- und Forschungsprojekten sowie Lehre an der Universität Karlsruhe (TH) und der Berufsakademie Karlsruhe.

 

Dr.-Ing. Christoph Thomalla:

Mathematiker, Promotion in Informatik. Berufliche Tätigkeiten reichen von der Systementwicklung, EDV-Leitung, Automatisierung, Scheduling, Materialflussuntersuchungen, Robotik, Interoperabilität, Industrie 4.0, bis IT-Security mit diversen Publikationen und Lehre.

 

Dr.-Ing. Christian Haas:

Studium und Promotion Informatik mit Schwerpunkt Telematik und IT-Sicherheit. Themengebiete: IT-Sicherheit für Industrie 4.0 und kritische Infrastrukturen. Projektleitung von Industrie- und Forschungsprojekten sowie Lehre an der Universität Karlsruhe (TH) bzw. dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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