IT-Sicherheit für Kritische Infrastrukturen

Welche Gefahren existieren, wie kann man ihnen begegnen?

Die Herausforderung: Kritische Infrastrukturen sind immer häufiger Ziel von Cyberattacken

Durch die zunehmende Digitalisierung erhöht sich die Anfälligkeit kritischer Infrastrukturen gegenüber Cyberattacken, während den Angreifern immer leistungsfähigere Werkzeuge und Methoden zur Verfügung stehen. Gleichzeitig steigt die Abhängigkeit von automatisierten Prozessen und IT-Systemen immer weiter an.

Aufgrund dieser Bedrohungssituation hat der Gesetzgeber umfangreiche Gesetzesänderungen durchgeführt, welche die Betreiber Kritischer Infrastrukturen in die Pflicht nehmen.

Neben den technischen Komponenten müssen auch die Mitarbeiter entsprechend geschult werden, da diese derzeit die am häufigsten ausgenutzte Schwachstelle von Cyberangriffen darstellen.

 

Die Lösung: Wissen, welche Gefahren drohen und wie man ihnen begegnen kann.

Anhand vieler ausführlich analysierter Angriffsbeispiele auf verschiedene kritische Infrastrukturen werden Ihnen die derzeitige Bedrohungslage sowie häufige Schwachstellen nähergebracht. Die aktuelle und zukünftige Gesetzeslage für Kritische Infrastrukturen wird beleuchtet und es werden Möglichkeiten der rechtlichen Verfolgung und Belangung der Angreifer aufgezeigt. Sie lernen, Gefährdungen und Risiken einzuschätzen und häufige Versäumnisse zu vermeiden. Verschiedene branchenspezifische Standards und Normen werden Ihnen vorgestellt und Handlungsempfehlungen dargestellt.

Weiterhin werden Sie selbst für die existierenden Gefahren sowohl im Alltag als auch beispielsweise unterwegs auf Dienstreisen sensibilisiert und werden in die Lage versetzt, dieses Wissen an Ihre Mitarbeiter weiterzugeben.

Ihr Vorteil auf einen Blick

Nach dem Seminar können Sie...

Viele verschiedene Angriffsbeispiele beurteilen

Den Ablauf eines Angriffs nachvollziehen

Typische strukturelle Schwachstellen benennen

Den gesetzlichen Rahmen für Ihr Unternehmen beurteilen

Maßnahmen einleiten, welche den Gesetzen sowie aktuellen Standards entsprechen

Eine Vielzahl an Angriffsversuchen abwehren

Das Seminar im Überblick

Termin 23.01.2018 (Anmeldung bis 08.01.2018) in Ilmenau
06.06.2018 (Anmeldung bis 22.05.2018) in Görlitz
Dauer  1 Tag Präsenz 
Kurssprache  Deutsch 
Lernziel 
  •  Kennen der rechtlichen Rahmenbedingungen und verstehen der resultierenden Auswirkungen auf das Unternehmen
  •  Kennen verschiedener Angriffsbeispiele und -szenarien
  • Verstehen des typischen Angriffsablaufs
  • Standards und Normen voneinander abgrenzen können
  • Eigenes Handeln sicherer gestalten können
  • Mitarbeiter für Themen der Cybersicherheit sensibilisieren können
Zielgruppe 
  • Geschäftsführer
  • Führungskräfte
  • Mitarbeiter aus dem Management
  • IT-Sicherheitsbeauftragte
Vorraussetzungen  Grundkenntnisse IT-Sicherheit
Minimale Teilnehmerzahl 
Maximale Teilnehmerzahl  22 
Veranstaltungsort  Termin 1: Fraunhofer-Anwendungszentrum für Systemtechnik AST, Am Vogelherd 50, 98693 Ilmenau
Termin 2: Schlesisches Museum, Brüderstraße 8, 02826 Görlitz
Teilnahmegebühr  600€ 

Welche Angriffe auf Kritische Infrastrukturen gab es bereits und wie liefen diese ab?

Welche Auswirkungen hatten diese Angriffe?

Wie hätten die Angriffe verhindert werden können?

Welche Gesetze gelten für Kritische Infrastrukturen?

Welche Änderungen erwarten mich mit der EUDSGVO?

Welche Standards und Normen existieren bereits, wie können sie umgesetzt werden?

Welcher Aufwand muss, welcher sollte betrieben werden?

Wie kann ich mich selbst vor Cyberangriffen schützen?

Wie sensibilisiere ich meine Mitarbeiter nachhaltig?

Wie steht es um die aktuelle Bedrohungslage der IT- und Steuerungssysteme von kritischen Infrastrukturen? Was können wir aus den bisherigen Angriffen lernen? Welche gesetzlichen Bestimmungen gelten für mich als Geschäftsführer und wie kann ich diesen gerecht werden? Wir geben Ihnen die Antworten und darüber hinaus einen Überblick über die notwendigen IT-Standards und zeigen die Möglichkeiten der Mitarbeitersensibilisierung auf.

Prof. Dr.-Ing. Peter Bretschneider:

Prof. Dr. Peter Bretschneider ist Leiter des Fachgebietes „Energieeinsatzoptimierung“ in der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik an der Technischen Universität Ilmenau und in Personalunion auch Mitarbeiter am Fraunhofer Institutsteil Angewandte Systemtechnik AST des Fraunhofer IOSB. Er ist stellvertretender Leiter des Fraunhofer IOSB-AST und Leiter der Abteilung Energie. Er ist Mitglied der Fraunhofer-Allianz »Energie«, des Fraunhofer-Netzwerkes »Intelligente Energienetze«, der BDI-Arbeitsgruppe »Internet der Energie« und des Thüringer Erneuerbaren Energien Netzwerkes (ThEEN).
Seine Arbeitsgebiete sind die Vorhersage des Strom-, Gas-, Wärmebedarfs und dezentraler fluktuierender Einspeisungen, Themen der energiesystemtechnischen und energiewirtschaftlichen Optimierung, Energiemanagement und Energiedatenmanagement für liberalisierte Energiemärkte sowie die optimale Betriebsführung der Energieversorgungssysteme Strom, Gas, Wärme sowie im Verbund einschließlich der Kraftwerke und Energiespeicher.

 

Prof. Dr.-Ing. Jörg Lässig:

Jörg Lässig ist Professor für die Entwicklung von Unternehmensanwendungen an der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG). Nach Abschluss des Studiums der Informatik und Computerphysik hat er 2009 über effiziente Algorithmen und Modelle zur Kooperationsgenerierung und -steuerung an der TU Chemnitz promoviert. Es folgten Postdoc-Aufenthalte am International Computer Science Institute in Berkeley, Kalifornien sowie an der Università della Svizzera italiana in Lugano, Schweiz. Seine Forschung beschäftigt sich mit Problemstellungen im Kontext von IT und Nachhaltigkeit/ Energieinformatik und insbesondere mit dem Spannungsfeld von datengetriebenen Technologien und Privacy. Er ist Leiter des Fachbereichs Informatik sowie der EAD-Forschungsgruppe an der HSZG, in den Leitungsgremien der Institute GAT und INM sowie Gruppenleiter der Fraunhofer-Gruppe IT-Sicherheit für Kritische Infrastrukturen Energie und Wasser.

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