IT-Sicherheit für die Energie- und Wasserversorgung

Neue Gefahren für Versorgungsunternehmen erkennen und abwehren

Die Herausforderung: Steigende Anforderungen der IT-Sicherheit durch Gesetzgebung und zunehmende Angriffe

Durch die zunehmende Digitalisierung in den Energie- und Wasserinfrastrukturen erhöht sich die Anfälligkeit gegenüber Cyberattacken, während den Angreifern immer leistungsfähigere Werkzeuge und Methoden zur Verfügung stehen. Gleichzeitig steigt die Abhängigkeit von automatisierten Prozessen und IT-Systemen immer weiter an.
Aufgrund dieser Bedrohungssituation hat der Gesetzgeber umfangreiche Gesetzesänderungen durchgeführt, welche besonders Versorgungsunternehmen betreffen und wodurch diese gegebenenfalls in die Kategorie der Kritischen Infrastrukturen fallen.
Neben den technischen Komponenten müssen auch die Mitarbeiter entsprechend geschult werden, da diese derzeit die am häufigsten ausgenutzte Schwachstelle von Cyberangriffen darstellen.

 

Die Lösung: Wissen, welche Gefahren drohen und wie man ihnen begegnen kann.

Um den Gefahren der IT-Sicherheit für Versorgungsunternehmen im Bereich Energie und Wasser entgegenzutreten, erfahren Teilnehmende im Seminar durch vergangene Angriffsbeispiele die möglichen Gefahren. Durch eine Analyse der Angriffe lassen sich Handlungsempfehlungen ableiten. Essentiell für den eigenen Schutz ist die zukünftige und aktuelle Gesetzeslage sowie branchenspezifische Standards und Normen. Sie lernen, Gefährdungen und Risiken einzuschätzen und häufige Versäumnisse zu vermeiden.
Weiterhin werden Sie selbst für die existierenden Gefahren sowohl im Alltag als auch beispielsweise unterwegs auf Dienstreisen sensibilisiert und werden in die Lage versetzt, dieses Wissen an Ihre Mitarbeiter weiterzugeben.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Nach dem Seminar können Sie...

... viele verschiedene Angriffsarten und deren Risiko aufs eigene Unternehmen beurteilen
... den Ablauf eines Angriffs nachvollziehen
... typische strukturelle Schwachstellen erkennen und Maßnahmen einleiten, welche den Gesetzen sowie aktuellen Standards entsprechen
... den gesetzlichen Rahmen für Ihr Unternehmen beurteilen
... eine Vielzahl an Angriffsversuchen abwehren

Dieses Seminar bietet Ihnen...

... Fachwissen über häufige Schwachstellen und Einfallstore
... einen Überblick über die derzeitige KRITIS-Gesetzeslage
... eEine Einführung in vorhandene Standards und Normen
... IT-Security Awareness-Maßnahmen

Stimmen der Teilnehmer:

"Das Seminar »IT-Sicherheit für Kritische Infrastrukturen« hat mich durch die sehr kompetenten Vorträge und erfrischenden Diskussionen überzeugt. Für meine strategische Arbeit konnte ich aus dem Tag viel mitnehmen und kann deshalb das Seminar sehr weiterempfehlen."
Susanne Kufeld, Leiterin DB-Lagezentrum und globales Krisenmanagement, zivile Verteidigung

Das Seminar im Überblick

Termine 08.10.2019 in München (Anmeldung bis 23.09.2019)
Dauer  1 Tag Präsenz 
Kurssprache  Deutsch 
Lernziel  Der Teilnehmende lernt die rechtlichen Rahmenbedingungen kennen und versteht die resultierenden Auswirkungen auf das eigene Unternehmen, lernt verschiedene Angriffsszenarien kennen und versteht typische Abläufe von Angriffen. Weiterhin lernt er Standards und Normen voneinander abgrenzen zu können, das eigene Handeln sicher zu gestalten und Mitarbeiter für Themen der IT-Sicherheit sensibilisieren zu können.
Zielgruppe  - Geschäftsführer aus der Energie- und Wasserversorgung
- Führungskräfte
- Mitarbeiter aus dem Management
- IT-Sicherheitsbeauftragte
Vorraussetzungen  Keine besonderen Voraussetzungen notwendig
Maximale Teilnehmerzahl  12
Veranstaltungsort  Zentrale der Fraunhofer Gesellschaft, Hansastraße 27c, 80686 München
Teilnahmegebühr  600€ 

Alle Informationen finden Sie auch nochmal auf unserem Info-Flyer.

Welche Angriffe auf Kritische Infrastrukturen gab es bereits und wie liefen diese ab?

Welche Auswirkungen hatten diese Angriffe?

Wie hätten die Angriffe verhindert werden können?

Welche Gesetze gelten für Kritische Infrastrukturen?

Welche Änderungen erwarten mich mit der EUDSGVO?

Welche Standards und Normen existieren bereits, wie können sie umgesetzt werden?

Welcher Aufwand muss, welcher sollte betrieben werden?

Wie kann ich mich selbst vor Cyberangriffen schützen?

Wie sensibilisiere ich meine Mitarbeiter nachhaltig?

Wie steht es um die aktuelle Bedrohungslage der IT- und Steuerungssysteme von kritischen Infrastrukturen? Was können wir aus den bisherigen Angriffen lernen? Welche gesetzlichen Bestimmungen gelten für mich als Geschäftsführer und wie kann ich diesen gerecht werden? Wir geben Ihnen die Antworten und darüber hinaus einen Überblick über die notwendigen IT-Standards und zeigen die Möglichkeiten der Mitarbeitersensibilisierung auf.

Adam Bartusiak, M. Sc.

Adam Bartusiak ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lernlabor Cybersicherheit am Fraunhofer IOSB-AST in Görlitz. In 2006 hat er sein Bachelor-Studium im Kommunikations- und Informationsmanagement an der Neisse Universität abgeschlossen. Im Anschluss folgte ein Masterstudium der Informatik an der Hochschule Zittau/Görlitz (Abschluss 2008) an welches sich ein Nachdiplomstudium in Risikomanagement an der Wirtschaftsuniversität in Wroclaw anschloss. Anschließend war er fünf Jahre als Software-Entwickler in der freien Wirtschaft sowie zwei Jahre als Forschungsmitarbeiter im Bereich Datenanalyse an der Hochschule Zittau/Görlitz tätig. Seit 2016 beschäftigt Hr. Bartusiak sich mit der Thematik Cybersicherheit innerhalb des Projektes Lernlabor Cybersicherheit bei der Fraunhofer-Gruppe "IT-Sicherheit für Energie- und Wasserversorgung".


Oliver Nitschke, Dipl.-Inf.(FH)

Nach dem Studium der Informatik, welches er mit einer Diplomarbeit über Requirements Engineering als Dipl.-Inf. (FH) abschloss, war Oliver Nitschke mehrere Jahre als IT-Spezialist für einen Schienenfahrzeugfertiger tätig. Seine Schwerpunkte bildeten die Projektkoordinierung und Anforderungsmanagement von internen Softwareprojekten sowie die Entwicklung von technischen Lösungen unter der Maßgabe von Benutzerfreundlichkeit und IT-Sicherheit. Parallel erhielt er einen Lehrauftrag an der Hochschule Zittau/Görlitz. Seit 2017 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lernlabor Cybersicherheit am Fraunhofer IOSB-AST in Görlitz tätig.

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