Vertrauenswürdige digitale Transaktionen durch eIDAS

Sichere digitale Identitäten und elektronische Vertrauensdienste

Die Herausforderung: Standards und Regularien für eIDAS, elektronische Transaktionen und Anerkennungspflichten als Chance für neue Geschäftsmodelle und effizientere Prozesse nutzen

In Behörden und Unternehmen besteht umfassender Bedarf nach vertrauenswürdigen wie medienbruchfreien elektronischen Transaktionen. Die eIDAS-Verordnung setzt hierzu verbindliche rechtliche wie technische Vorgaben für sichere digitale Identitäten und elektronische Vertrauensdienste im europäischen Binnenmarkt. Durch Server- wie mobile Unterschriften, elektronische Siegel oder Dienste zur sicheren Kommunikation sowie neue Identifizierungsverfahren wie z.B. Videoident ergeben sich umfassende Chancen für neue Geschäftsmodelle. Auch standardisierte Lösungen anstatt nationaler Sonderwege (z.B. beA), die bislang nur bedingt erfolgreich waren, bieten neue Chancen für sichere Transaktionen Ende zu Ende. Allerdings definiert eIDAS auch erhebliche Verpflichtungen, speziell für Behörden wie die Pflicht zur Anerkennung und Prüfung jeder qualifizierten elektronischen Signatur/Siegel/Zeitstempel jedes europäischen Anbieters. Hierfür gilt es effiziente Lösungen zu finden.

Die Lösung: Aufbau vertrauenswürdiger digitaler Transaktionen gemäß eIDAS

Aufbauend auf den Inhalten der eIDAS-Verordnung werden zum einen regulatorische Vorgaben, technische Maßgaben sowie die Rahmenbedingungen für Betrieb und Nutzung von eID und Vertrauensdiensten gegeben. Insbesondere vermittelt das Seminar neben den Verpflichtungen der eIDAS für Behörden und Unternehmen die Möglichkeiten zur sinnvollen Verknüpfung sicherer digitaler Identitäten und Vertrauensdiensten. Hierzu gehören z.B. VideoIdent, Identifizierung durch Bearbeiter, Serversignaturen oder die Nutzung des Siegels (Bestätigungen/ Zeichnungen, (mobile) Verträge, adhoc-Policen, Bescheide, ersetzendes Scannen) bis zur sicheren Kommunikation und Bewahrung zum Aufbau eines digitalen Vertrauensraums als Basis vertrauenswürdiger Transaktionen. Die aktuelle Studie vom Fraunhofer FOKUS zu eIDAS gibt zudem eine Übersicht konkreter Produkte inkl. Beispielszenarien.

Ihre Vorteile auf einen Blick...

Nach dem Seminar können Sie...

… eine Strategie zur Umsetzung sicherer digitaler Transaktionen auf Basis eIDAS definieren.
… die Anforderungen in Ihrem Haus analysieren, dokumentieren und so die notwendigen Konzepte, Policies, Dokumentationen etc. definieren.
… mögliche Geschäftsmodelle in Ihrem Unternehmen analysieren und definieren.
… entsprechende Lösungen bewerten und auswählen.
… Anforderungen an entsprechende Produkte und Dienstleistungen definieren.
… Maßnahmen für Ihr Unternehmen bzw. Ihre Behörde und Ihre Projekte ableiten.

Das Seminar bietet Ihnen...

... passgenaue Inhalte zur Konzeption und Aufbau Ihrer eigenen Lösungen und Policies.
... fundierte Praxisbeispiele aus konkreten Umsetzungen in verschiedenen Branchen.
... ShowCases anhand von Marktlösungen konkreter Praxisbeispiele aus dem Fraunhofer FOKUS-Labor.
...umfassendes Expertenwissen aus erster Hand, verständlich und leicht anwendbar aufbereitet.
...zuverlässige Informationen über aktuelle Entwicklungen und Innovationen.
...umfangreiche Hinweise über typische Stolperfallen und kritische Punkte bei Konzeption und Umsetzung.
...Austausch mit Fachexperten.
...eine Fokussierung auf die Chancen und Herausforderungen sicherer digitaler Transaktionen mit eIDAS.
…mögliche neue Geschäftsmodelle.

 

Das Seminar im Überblick

Termine Auf Anfrage
Dauer 2 Tag Präsenz (09:00 Uhr - 17:00 Uhr)
Kurssprache Deutsch
Lernziel Die TeilnehmerInnen verstehen die rechtlich-organisatorischen Rahmenbedingungen sowie die hieraus abgeleiteten fachlich-technischen Anforderungen an vertrauenswürdige digitale Transaktionen auf Basis eIDAS. Sie können das erworbene Wissen in ihren Anwendungskontext einordnen, eigene Anforderungen und Bedarfe analysieren, beurteilen, definieren und auf dieser Basis Projekte und Lösungen inkl. Maßnahmen planen und durchführen. Ebenso sind sie in der Lage konkrete Produkte zu bewerten und auszuwählen sowie Lösungen in ihrem Haus aufzubauen.
Zielgruppe -       Projektverantwortliche und -Mitarbeiter im Kontext Digitalisierung, IT-Strategie, eBusiness, PKI, E-Akte, ECM
-       Informations- und Records Manager bzw. Mitarbeiter entsprechender Organisationseinheiten
-       Informationssicherheitsbeauftragte
-       Produkt-/Verfahrensverantwortliche bspw. von IT-Dienstleistern
-       Fachliches Leitungspersonal
-       Berater/innen in Themenkontext des Seminars
-       ...
Voraussetzungen Basiswissen vertrauenswürdige Digitalisierung, grundlegende Funktionsweise elektronischer Signaturen z.B. erworben durch den Kurs „Vertrauenswürdiges Informationsmanagement (Basic)“
Niveau Advanced
maximale Teilnehmerzahl 15 Teilnehmende
Veranstaltungsort
Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS,Kaiserin-Augusta-Allee 31, 10589 Berlin
Teilnehmergebühr 1.200 €.

Regulatorischer Rahmen:
-       Inhalte eIDAS
-       Vertrauensdienstegesetz und Planungen zur Vertrauensdiensteverordnung
-       wesentliche Unterschiede zu SigG und SigV
-       Verpflichtungen und Chancen

Fachlicher Rahmen:
-      Aufsichtsbehörden: eID, Vertrauensdienste und Zusammenspiel
-      Anforderungen an Vertrauensdienste und eID
-      Zertifizierung und Notifizierung sowie Trusted List
-      Anerkennungspflichten Vertrauensdienste und eID
-      technische Maßgaben
-      Arten, Anforderungen zur Nutzung eID und Vertrauensdienste (Schwerpunkt)
-      Server-/mobile Signaturen und Siegel, Stellvertreterlösungen
-      Identifizierung und Authentisierung gegenüber Vertrauensdiensten
-      Einschreib-/Zustelldienste, Bewahrungsdienste (Beweiswerterhaltung)

Steffen Schwalm

Steffen Schwalm, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer FOKUS, berät seit ca. 14 Jahren Kunden im Öffentlichen Sektor und in hochregulierten Branchen mit dem Schwerpunkt Sicheres Informationsmanagement, eIDAS. Er ist aktiv in nationaler und internationaler Standardisierung und Normung (u.a. ISO, ETSI, DIN, BSI) sowie in nationalen Gremien zur Gestaltung/Umsetzung der eIDAS-Verordnung. Zudem ist er Mitautor u.a. eines Handbuchs zur eIDAS-Verordnung sowie der Studie vom Fraunhofer FOKUS zum Umsetzungsstand der eIDAS-Verordnung in Deutschland.

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