Sichere eingebettete Systeme mit FPGAs

Schutzmechanismen in FPGAs verwenden um sichere Embedded Systeme zu bauen.

In zukünftigen Embedded Systemen werden vermehrt rekonfigurierbare Hardwarebausteine, sogenannte FPGAs eingesetzt. Dadurch können die Funktion des Systems zur Laufzeit geändert werden oder flexible HW Beschleuniger für Mikrocontroller implementiert werden.

Die Flexibilität eröffnet aber auch neue Angriffsmöglichkeiten auf ein eingebettetes System, in dem der FPGA eine zentrale Rolle spielt.

Das Seminar behandelt Fragestellungen der IT-Sicherheit, die mit FPGAs zusammenhängen. Ausgehend von dem Ziel, ein sicheres eingebettetes System mit einem integrierten FPGA-Baustein zu konstruieren, werden mögliche Angriffe, Sicherheitskonzepte und Beispielfälle auf Basis ausgewählter kommerziell-verfügbarer FPGAs behandelt.

Das Seminar im Überblick

Termine 25.11.2019 (Anmeldung bis 08.11.2019)
Dauer 1 Tag Präsenz
Kurssprache Englisch
Lernziel Die Teilnehmer erhalten einen Überblick der aktuellen Angriffe auf FPGAs und welche Gegenmaßnahmen mit aktuellen Chips implementiert werden können, um ein sicheres System zu designen. Außerdem sind Sie anschließend in der Lage, anhand von verschiedenen Kriterien, den geeigneten FPGA für die Absicherung Ihres Systems auszuwählen.
Zielgruppe IT-Security Fachexperten, Hardware-Architekten, Manager oder technische (Projekt-) Leiter in Entwicklungsprojekten
Voraussetzungen Grundlagen IT Security und FPGA Design.
Niveau Executive
Maximale Teilnehmerzahl
12 Teilnehmende
Veranstaltungsort Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC), Lichtenbergstr. 11, 85748 Garching b. München
Teilnehmergebühr 600 €

Einführung und Marktanalyse FPGA

Angriffe auf FPGA

  • Reverse Engineering
  • Seitenkanalangriffe
  • Fehlerangriffe

Sicherheitskonzepte für FPGAs in Embedded Systemen

FPGA Auswahlkriterien

Dr.-Ing. Johann Heyszl

Dr.-Ing. Johann Heyszl leitet die Abteilung Hardware-Sicherheit am Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC. Die Analyse und Konzeption von Sicherheitslösungen für eingebettete Systeme und die Implementierungssicherheit von kryptographischen Algorithmen sind Forschungsschwerpunkte der Abteilung. Zuvor promovierte Johann Heyszl an der Technischen Universität München auf dem Gebiet der Seitenkanalanalysen kryptographischer Implementierungen.

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