Open Source Intelligence - Digitale Informationsgewinnung

Informationsgewinnung im Rahmen des digitalen investigativen Journalismus

Die Herausforderung: Datenschutzregelungen erschweren vollständigen Informationszugang

Die Analyse von personenspezifischen Informationen eröffnet aufgrund einer Vielzahl frei zugänglicher Informationsquellen - z.B. aus sozialen Netzwerken - viele potentielle Möglichkeiten, aber auch damit verbundene Gefahren – wie Identitätsdiebstahl - für den modernen Experten im digitalen journalistischen und medialen Bereich. So stellt die Aggregation aussagekräftiger persönlicher Informationen eine Herausforderung dar. Der Grund ist durch datenschutzrechtliche Restriktionen gegeben, welche einen vollständigen Zugang zur Informationsquelle untersagen.

Die Lösung: Möglichkeiten der Informationsgewinnung mittels Open-Source-Werkzeuge

Erst das Zusammentragen von Informationen aus allen zugänglichen Quellen wie z.B. sozialen Netzwerken, Foren, Datenbanken, Chats und Emails ermöglicht eine Ableitung korrelierter personenspezifischer Informationen und deren Prüfung auf Konsistenz. Die Open Source Community stellt Alternativen zu kommerziellen forensischen Analysewerkzeugen zur Verfügung.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Nach dem Seminar können Sie...

... Ihre Identität im Netz besser schützen.

... Werkzeuge zur Recherche öffentlicher Informationen anwenden.

... Identitätsdiebstahl abwehren.

... Informationen zu einem Sachverhalt analysieren und einschätzen.

... verschiedene digital-forensische Vorgehensmodelle praktisch anwenden.

... auch im DarkNet personenspezifische Informationen gewinnen und analysieren.

Das Seminar bietet Ihnen...

... die Grundlagen im Umgang mit verschiedenen Werkzeugen  aus der Open-Source-Community.

... umfangreiche Kenntnisse und verschiedene Vorgehensmodelle in den Bereichen des Social Engineering und der Informationsgewinnung.

... Zugang zum iAcademy-Kurs OSINT für Journalisten.

... praktische Anwendung der OSINT-Werkzeuge bereits während des Seminars.

Das Seminar im Überblick

Termine 07.05.2019 - 08.05.2019 (Anmeldung bis 22.04.2019)
28.08.2019 - 29.08.2019 (Anmeldung bis 13.08.2019)
Dauer 2 Tage Präsenz 
Kurssprache  Deutsch 
Lernziel  - Umgang mit Betriebssystem Kali-Linux und Open-Source-Werkzeugen beherrschen
- fallspezifische Untersuchungen wie z.B. Maltego, Recon-ng und Tor-Browser erfolgreich durchführen
- umfangreiches Verständnis für Prozessketten des Informationsgathering entwickeln
Zielgruppe  Das Modul richtet sich gezielt an Personen aus journalistischen und medialen Bereichen.
Vorraussetzungen  Problemloser Umgang mit dem PC.
Minimale Teilnehmerzahl  10 Teilnehmende 
Maximale Teilnehmerzahl  20 Teilnehmende 
Veranstaltungsort  Hochschule Mittweida, Technikumplatz 17, 09648 Mittweida 
Teilnahmegebühr  1.200€ 

Alle Informationen finden Sie auch nochmal auf unserem Info-Flyer.

Tag 1:

 

  • Grundlagen journalistischer Recherchen
  • OSINT Werkzeuge (Google-Suche, Personensuche, Recherche zu Orten und Ereignissen)
  • Social Media Analyse
  • Übungen mit Kali Linux (u.a. Maltego, Recon-NG, SET-Toolkit und Alternativen)

 

Tag 2:

 

  • Analyse digitaler Medien
  • Recherche im Darknet
  • Übungen mit Kali Linux (u.a. Maltego, Recon-NG, SET-Toolkit und Alternativen)
  • Crashkurs Bitcoin

Prof. Dr. rer. nat. Dirk Labudde:

Dirk Labudde ist seit dem Jahr 2009 Professor an der Fachhochschule Mittweida. Er erhielt sein Diplom im Jahr 1993 sowie seinen Doktortitel im Bereich der theoretischen Physik im Jahr 1997 an der Rostocker Universität. Nebenbei absolvierte er ein Studium der Medizinphysik an der Universität Kaiserslautern. Dirk Labudde arbeitete später als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medizinischen Fakultät für Neurochirurgie in Neubrandenburg, am Leibnitz-Institut für Molekulare Pharmakologie in Berlin, an der Technischen Universität München und Technischen Universität Dresden. Neben seiner Professur für Bioinformatik erhielt Dirk Labudde eine weitere Professur für Forensik im Jahr 2014. Seine Forschungsschwerpunkte sind Algorithmen und Berechnungsmethoden in der (digitalen) Forensik und der strukturellen Bioinformatik, was ihm bis zum heutigen Tage über 300 Publikationen erbracht hat. Des Weiteren ist seine aktuelle Forschungstätigkeit im Bereich der Forensik eng geknüpft zu Kooperationspartnern wie dem Bund Deutscher Kriminalbeamter, dem LKA Thüringen und den Polizeidirektionen Chemnitz.


Markus Straßburg und Martin Klöden:

Wissenschaftliche Mitarbeiter der Hochschule Mittweida und im Fraunhofer Lernlabor Cybersicherheit.

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