Device Identity Management

Eindeutige Identifizierung von IoT-Geräten in großen und verteilten Netzwerken

Die Herausforderung: Vertrauensvolle IoT-Anwendungen

Das Internet of Things sowie darauf basierende Anwendungen erfahren ein rasantes Wachstum in der Industrie. Für solche Anwendungen ist die Verlässlichkeit der gelieferten Daten unentbehrlich. Diese eindeutige Identifikation der Datenquelle wird jedoch aufgrund der oft limitierten Resdsourcen der Geräte (Rechenleistung, Energieversorgung) und/oder des Netzwerks (Datenrate, kleine Zeitfenster, Uni-Direktionalität) sowie der hetereogenen, nicht vertrauenswürdigen Struktur des Internet of Things erschwert. Da klassische Methoden für Authentifizierung und Schlüsselmanagement unter diesen Bedingungen oft nicht eingesetzt werden können, braucht es innovative und maßgeschneiderte Lösungen, um die Identität von IoT-Geräten eindeutig verifizieren zu können. Hierdurch werden sowohl unbeabsichtigte fehler als auch böswillige Angriffe verhindert.

Die Lösung: Eindeutige Identifizierung von IoT-Geräten

Die Feststellung der Identität von Geräten und Sensorsystemen ist Voraussetzung für einen vertrauensvollen und zuverlässigen Informationsaustausch im Internet of Things. In diesem Seminar werden grundlegende Einblicke zu den Herausforderungen der zunehmenden Vernetzung von Kleinstgeräten sowie den Anforderungen an die Sicherheit in verteilten und vernetzten Systemen gegeben. Darauf folgend werden verschiedene Methoden und Verfahren aus der Praxis und Forschung für anwendungsbezogenes Device Identity Management aufgezeigt. Neben klassischen Verfahren wie Publik Key Infrastrukturen, Preshared Secrets, TPMs, etc. wird auch Context-Aware Authentication als mögliche Lösung vorgestellt.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Nach dem Seminar können Sie...

… die Sicherheitsanforderungen einer IoT-Anwendung beurteilen.
… darauf basierend eine Entscheidung für einen geeigneten Mechanismus für das Device Identity Management treffen.

Dieses Seminar bietet Ihnen...

… eine Einführung in die spezifischen Problematiken der Authentifizierung in großen, verteilten Netzwerken mit Kleinstgeräten.
… einen Überblick über gängige und aufkommende Verfahren des Device Identity Managements für IoT Netzwerke.

 

Das Seminar im Überblick

Termine Auf Anfrage
Dauer 1 Tag Präsenz
Kurssprache  Deutsch
Lernziel 

In diesem Seminar lernen Sie die Herausforderungen kennen, die sich im IoT-Bereich bei der Identifizierung, Authentifikation und Autorisierung stellen. Ebenso erlernen Sie verschiedene Methoden, die derartiges Device Identity Management ermöglichen, und können deren Potential anwendungsspezifisch beurteilen.

Zielgruppe  - Software-Architekten und -Entwickler im IoT-Bereich
- Administratoren von IoT-Netzwerken
- Betreiber von IoT-Netzwerken und Applikationen
Vorraussetzungen  - Grundlegende IT-Kenntnisse  (z.B. MINT-Studium oder äquivalente Berufserfahrung im MINT-Bereich)
- Grundlegende IT-Sicherheitskenntnisse von Vorteil
Niveau Basic
Maximale Teilnehmerzahl  16 Teilnehmende
Veranstaltungsort  Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Nordostpark 84, 90411 Nürnberg
Teilnahmegebühr  600 Euro

- Problemstellung Identity Management im Internet der Dinge.
- Konzepte von Identität und Authentifikation
- Device Identity Management Hardware (TPM, PUF, …)
- Device Identity Management Algorithmen (PKI, …)

Lukas Rothe:

Lukas Rothe ist seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) in Nürnberg. Er studierte Informatik mit einem Schwerpunkt auf IT-Sicherheit und erlangte seinen Master an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungs-interessen widmen sich der IT-Sicherheit in den Bereichen vernetzter Systeme und Anwendungen, sowie drahtloser und schmalbandiger Kommuni-kationssysteme. Sowohl seine Masterarbeit, als auch Veröffentlichungen während seiner Arbeit am IIS befassen sich mit diesem Themengebiet.

Moritz Loske:

Moritz Loske ist seit 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) in Nürnberg. Er studierte Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Kempten. Seinen Masterabschluss erlangte er an der University of Ulster (Nordirland). Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen vernetzter Systeme und Anwendungen, sowie drahtloser und schmalbandiger Kommunikationssysteme.

Ihre Anfrage

* Pflichtfelder

Anrede
Name
Datenschutz
Newsletter