Im Gespräch – mit unserer neuen Kollegin Lena Kurtz

28.6.2019

Wir freuen uns, unsere neue Mitarbeiterin Lena Kurtz vorstellen zu dürfen. Seit 1. April verstärkt Lena Kurtz die Fraunhofer Academy im Bereich Programm-Management, Marketing und geförderte Bildungsprojekte. Sie bringt aus ihrer vorherigen Tätigkeit als Studiengangskoordinatorin und stellvertretender Arbeitsgruppenleitung am Klinikum der Universität München (LMU) viel Erfahrung in der Etablierung und Weiterentwicklung internationaler Bildungsprogramme mit - und macht damit die Fraunhofer Academy noch ein bisschen internationaler.

Liebe Lena, du bist erst seit ein paar Wochen bei Fraunhofer und bei der Fraunhofer Academy. Wie ist der erste Eindruck?

Mein erster direkter Kontakt zur Academy entstand Ende 2018, als ich die von der Academy organisierte Open Discussion - allerdings noch als Teilnehmerin – in München besuchte. Schon damals begeisterten mich die professionelle Organisation, die aktuellen Themenschwerpunkte und das herzliche Team. Knapp ein halbes Jahr später hat sich dieser Eindruck - nun aus interner Sicht - absolut bestätigt. Ich freue mich sehr, mit so vielen kompetenten und positiv gestimmten Kollegen an den aktuellsten Bildungsthemen arbeiten zu dürfen.

 

Wie kamst du zu der Entscheidung für Fraunhofer und für die Fraunhofer Academy?

Die Entscheidung, mich bei der Fraunhofer Academy zu bewerben, fiel bei der oben genannten Open Discussion. Mich fasziniert nicht nur die Arbeit an der Schnittstelle von Forschung, Hochschulen, Unternehmen und politischen Stakeholdern, sondern auch die Möglichkeit, mich mit so vielen zukunftsweisenden Themen beschäftigen zu können. Künstliche Intelligenz, erneuerbare Energien, zukünftige Lern- und Arbeitsszenarien … um nur einige davon zu nennen.

 

Womit beschäftigst du dich aktuell in der Fraunhofer Academy?

Aktuell steht vor allem das Programm-Management in der externen Weiterbildung im Vordergrund. Dabei betreue ich schwerpunktmäßig Programme aus dem Bereich „Energie und Nachhaltigkeit“. Auch stehen erste Überlegungen zu einer themenspezifischen Preisverleihung, die Platzierung unserer Programme auf dem chilenischen Markt, sowie die Unterstützung bei Marketing-Themen an.

 

Wie bist du in den Bildungsbereich gekommen? Was motiviert dich daran?

Bildung ist für mich der entscheidende Motor gesellschaftlicher Entwicklung und ich sehe es als echtes Privileg an, Rahmenbedingungen für qualitativ hochwertige Bildung mitgestalten zu können. Daher habe ich mich damals auch für das Studium der Pädagogik, Psychologie und Kommunikationswissenschaften in München und Madrid entschieden. Durch meine langjährige Arbeit in der Entwicklungszusammenarbeit und viele Kurse in Lateinamerika bin ich ein absoluter Fan von interdisziplinärem und interkulturellem Lernen geworden. Ganz besonders motiviert mich zu sehen, wenn durch die Bildungsprogramme ein echter gesellschaftlicher Impact geschaffen wird.

 

Du hast dich viel mit Methodeneinsatz und Train-the-Trainer-Formaten beschäftigt? Was ist für Dich das spannende daran?

Mir persönlich macht ein gekonnter Methoden-Einsatz sowohl als Trainerin wie auch als Teilnehmerin sehr viel Spaß. Längst bestätigt die Forschung, dass es für den Lernerfolg ganz entscheidend ist, wie wir lernen. Trotzdem halten wir in vielen Lehrsituationen oft noch an unseren frontalen Power-Point-Präsentationen fest. Ganz egal ob in Präsenz oder Online, ist es für mich wichtig, den Teilnehmern eine interaktive und motivierende Lernumgebung zu bieten, durch die sie ihr volles Potential entfalten und so ihr Wissen gewinnbringend in die Praxis umsetzen können. Ich selbst lerne dabei auch nie aus - vor allem wenn es sich um so spannende und zukunftsweisende Themen handelt, wie sie in der Academy entwickelt werden.   

 

Und was machst du, wenn du nicht gerade an Weiterbildungen arbeitest?

Nicht nur beruflich, sondern auch privat bin ich schon immer viel gereist. Am liebsten nur mit einem Rucksack im Gepäck und gemeinsam mit meinem Partner und Freunden. Ferne Länder und Kulturen waren und sind für mich immer eine große Quelle der Inspiration. Dort tauche ich wortwörtlich gerne mal mit der Taucherbrille in die Tiefen des Meeres ab. In meiner bayerischen Heimat genieße ich meine Freizeit gerne beim Sport, in der Natur, bei gemütlichen Treffen mit Familie und Freunden oder singend mit meinem Chor. Doch jetzt freue ich mich erst einmal auf die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen bei der Fraunhofer Academy.

 

Liebe Lena, vielen Dank für das Gespräch!