Embedded Systems, Mobile Security und Internet of Things

Eingebettete Systeme (embedded systems), Sensoren und Aktoren sind in einer Vielzahl sicherheitskritischer Szenarien im Einsatz. Eine hohe Verfügbarkeit der Komponenten, Reaktionszeiten, die häufig Echtzeitanforderungen besitzen, aber insbesondere auch die Sicherstellung der Manipulationssicherheit und der Schutz vor unerlaubtem Informationsabfluss (Produktschutz, Know-How-Schutz) sind zentral für den sicheren Betrieb von z.B. Produktionsanlagen, aber auch anderen sicherheitskritischen Systemen. Es ist deshalb essentiell, dass die verantwortlichen Fachkräfte ein Verständnis für die Kritikalität dieser Komponenten entwickeln, Wissen besitzen, wie die Qualität einzelner Komponenten sowie deren Zusammenwirken zu bewerten ist, aber auch in der Lage sind, erforderliche, individuell auf die Unternehmensbedürfnisse angepasste, eingebettete Software sicher zu entwickeln oder entsprechend Lastenhefte für Dienstleister zu erstellen. Mobile Endgeräte werden zunehmend in diesen kritischen Umgebungen eingesetzt, so dass sich diese Anforderungen an das Wissen der Fachkräfte in den Unternehmen auch auf den sicheren Einsatz derartiger Geräte, z.B. beim Auslesen von Maschinendaten, erstrecken.

Das Themenfeld »Embedded Systems, Mobile Security und Internet of Things« umfasst deshalb den gesamten Entwicklungsprozess deom Design bis zum Test und der Zertifizierung von Komponenten. Ein Schwerpunkt liegt dabei bei Security- und Privacy-Anforderungen im Design-Prozess, Sicherheitstechniken mit spezifischer Hardware-Unterstützung, Sicherheitsmaßnahmen für Hardware und Software-Implementierung von Sicherheitsfunktionen eingebetteter Systeme und das sichere Zusammenwirken von Komponenten in komplexen Szenarien.

Die Weiterbildung richtet sich vorwiegend an Entwicklungs-Ingenieure, Software-Desginer und Tester über alle Branchen hinweg.