Schwachstelle Mensch: Social Engineering als Grundlage für Human-Hacking im Unternehmensalltag

Heutzutage kann der unbedachte Umgang mit sensiblen Informationen, vor allem in sozialen Netzwerken, Gefahren ungeahnten Ausmaßes für ein Unternehmen hervorrufen. Dabei werden personenspezifische Informationen aus sozialen Netzwerken abgeleitet, in Relation gesetzt und schließlich dazu genutzt, um gezielt in unternehmenspezifische Prozessketten einzugreifen.

Das Seminar im Überblick

Termin Auf Anfrage
Dauer 1 Tag Präsenz
Kurssprache  Deutsch 
Lernziel  Die Teilnehmenden werden befähigt im Umgang mit Open-Source Werkzeugen zur Informationsaggregation und –auswertung personenspezifischer Informationen aus sozialen Netzwerken. Den Teilnehmenden soll ein umfangreiches Verständnis darüber vermittelt werden, mit welchen Werkzeugen personenspezifische sensible Daten aus sozialen Netzwerken abgeleitet werden können. Teilnehmende sollen in diesem Modul dazu sensibilisiert werden, wie diese Daten z.B. im Rahmen von Human-Hacking Attacken verwendet werden können, um gezielt in unternehmensspezifische Prozessketten einzugreifen.
Zielgruppe  Das Modul richtet sich gezielt an Personen, welche in unternehmensspezifischen Prozessorganisationen involviert sowie tagtäglich öffentlich wirksam sind.
Voraussetzungen  Problemloser Umgang mit dem PC.
Minimale Teilnehmerzahl  10 Teilnehmende 
Maximale Teilnehmerzahl  20 Teilnehmende 
Veranstaltungsort  Hochschule Mittweida, Technikum Platz 17, 09648 Mittweida 
Teilnahmegebühr  600€ 

Im Rahmen dieses Moduls werden Kursteilnehmer im Umgang mit sensiblen Daten, innerhalb sozialer Netzwerke sensibilisiert, um Gefahren von Human-Hacking Attacken zu minimieren.

Prof. Dr. rer. nat. Dirk Labudde:

Dirk Labudde ist seit dem Jahr 2009 Professor an der Fachhochschule Mittweida. Er erhielt sein Diplom im Jahr 1993 sowie seinen Doktortitel im Bereich der theoretischen Physik im Jahr 1997 an der Rostocker Universität. Nebenbei absolvierte er ein Studium der Medizinphysik an der Universität Kaiserslautern. Dirk Labudde arbeitete später als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medizinischen Fakultät für Neurochirurgie in Neubrandenburg, am Leibnitz-Institut für Molekulare Pharmakologie in Berlin, an der Technischen Universität München und Technischen Universität Dresden. Neben seiner Professur für Bioinformatik erhielt Dirk Labudde eine weitere Professur für Forensik im Jahr 2014. Seine Forschungsschwerpunkte sind Algorithmen und Berechnungsmethoden in der (digitalen) Forensik und der strukturellen Bioinformatik, was ihm bis zum heutigen Tage über 300 Publikationen erbracht hat. Des Weiteren ist seine aktuelle Forschungstätigkeit im Bereich der Forensik eng geknüpft zu Kooperationspartnern wie dem Bund Deutscher Kriminalbeamter, dem LKA Thüringen und den Polizeidirektionen Chemnitz.