Digitale Identitäten

Während Unternehmen ihre eigenen Identity & Access Management Lösungen aufgebaut haben, die intern Zugriff auf Dienste, wie Intranet und Wiki, erlauben, werden Techniken, wie OAuth und Multi-Faktor-Authentifizierung im Kontext mit anderen Firmen und Zulieferern, externen Mitarbeitern und wichtigen Diensten, relevanter. Was international eingesetzt wird, kann jedoch in Hinblick auf EU-Verordnungen problematisch sein. Der Kurs ermöglicht einen Überblick über föderiertes Identitätsmanagement, wozu OAuth und die Authentifizierungsschicht OpenID Connect zählen. Hier wird anhand von Beispielen der praktische Einsatz erklärt und deren Anwendungsmöglichkeiten diskutiert. Aufbauend auf dem gewonnenen Verständnis werden Level of Assurance, Authentifizierung und FIDO erklärt. Abschließend werden EU-Verordnungen, wie eIDAS und GDPR, betrachtet und hinsichtlich ihrer Umsetzung diskutiert.

Termin 12.10.2017 - 13.10.2017 (Anmeldung bis 27.09.2017)
Dauer 2 Tage Präsenz
Kurssprache  Deutsch
Lernziel  Den Seminarteilnehmenden wird ein Einblick in digitale Identitäten gegeben, wobei OAuth, FIDO und EU-Verordnungen erklärt werden.
Zielgruppe  Entwickler, Betreiber, Anwender, Beauftragte, Tester
Voraussetzungen  Keine
Maximale Teilnehmerzahl  16 Teilnehmende
Veranstaltungsort  Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC), Parkring 4, 85748 Garching bei München
Teilnahmegebühr 1.200€

Tag 1:

 

Übergreifendes IM

- SAML 

- OAuth

- OAuth Extensions

- OpenID Connect

 

Tag 2:

 

FIDO

- Authentifizierung

- U2F

EU-Verordnungen

- eIDAS/eID

- GDPR

 

Dr. Daniela Pöhn: 

Frau Dr. Daniela Pöhn ist seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer AISEC im Bereich Secure Operating Systems. Frau Pöhn hat zuvor als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Rechenzentrum in verschiedenen Projekten im Bereich Federated Identity Management gearbeitet und an der LMU zu diesem Thema promoviert.