Der Datenanalyst – Umgang mit BigData / Textmining im forensischen Kontext

Aufgrund stetig wachsender heterogener Daten (BigData), welche sich tagtäglich innerhalb von Unternehmen  ansammeln, werden aussagekräftige und zusammenhängende Informationen nur sehr schwer ersichtlich. Folglich führt ein daraus resultierender Informationsverlust zu gestörten unternehmensspezifischen Prozessabläufen bis hin zu wirtschaftlichen Schäden eines Unternehmens, hinsichtlich vielseitiger Kommunikations- und Prozessgestaltungen. Um diese Lücke zu schließen können Open Source Werkzeuge dazu beitragen, BigData im forensischen Umfeld leichter zu handhaben.

Das Seminar im Überblick

Termin Auf Anfrage
Dauer 3 Tage Präsenz
Kurssprache  Deutsch 
Lernziel  Die Teilnehmenden werden befähigt mit Open-Source Werkzeugen wie z.B. Pentaho, Rapidminer ,Talend und Gate einfache Textminigaufgaben zu realisieren.
Zielgruppe  Das Modul richtet sich gezielt an Personen von Wirtschaftskanzleien und Institutionen im Finanzwesen.
Vorraussetzungen   Problemloser Umgang mit dem PC.
Minimale Teilnehmerzahl  10 
Maximale Teilnehmerzahl  20 
Veranstaltungsort  Hochschule Mittweida, Technikumplatz 17, 09648 Mittweida 
Teilnahmegebühr  1.800€ 

Im Rahmen dieses Moduls wird der Einsatz derartiger Werkzeuge vermittelt. Unterstützend dazu wird sich auf standardisierte Modelle bezogen, welche die grundlegende Herangehensweise vermitteln, wie man BigData verstehen, aufbereiten und die daraus erhobenen Informationen evaluieren kann. Außerdem wird ein Grundwissen zu Ontologie und Semantik, als Werkzeug für Textmining vermittelt und am praktischen Einsatz vertieft. Dazu wird sich praktisch damit auseinandergesetzt, wie man mithilfe von Ontologien und Semantiken auf zusammenhängende Informationen innerhalb von heterogenen kontextspezifischen Daten schließen kann.

Prof. Dr. rer. nat. Dirk Labudde:

Dirk Labudde ist seit dem Jahr 2009 Professor an der Fachhochschule Mittweida. Er erhielt sein Diplom im Jahr 1993 sowie seinen Doktortitel im Bereich der theoretischen Physik im Jahr 1997 an der Rostocker Universität. Nebenbei absolvierte er ein Studium der Medizinphysik an der Universität Kaiserslautern. Dirk Labudde arbeitete später als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medizinischen Fakultät für Neurochirurgie in Neubrandenburg, am Leibnitz-Institut für Molekulare Pharmakologie in Berlin, an der Technischen Universität München und Technischen Universität Dresden. Neben seiner Professur für Bioinformatik erhielt Dirk Labudde eine weitere Professur für Forensik im Jahr 2014. Seine Forschungsschwerpunkte sind Algorithmen und Berechnungsmethoden in der (digitalen) Forensik und der strukturellen Bioinformatik, was ihm bis zum heutigen Tage über 300 Publikationen erbracht hat. Des Weiteren ist seine aktuelle Forschungstätigkeit im Bereich der Forensik eng geknüpft zu Kooperationspartnern wie dem Bund Deutscher Kriminalbeamter, dem LKA Thüringen und den Polizeidirektionen Chemnitz.

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