#DIGITAL IST BESSER - Der Blog der Fraunhofer Academy

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    Die ständige Erreichbarkeit und die zwanghafte Teilnahme am täglichen Netzgeschehen führt häufig zu körperlichen Beschwerden oder gar einem „digitalen Burnout“.

    Im Schnitt verbringt jeder Deutsche täglich in etwa 108 Minuten im Internet, inklusive mobiler Zugriffe sogar 158 Minuten. Das Smartphone wird ca. 53-mal am Tag entsperrt und aktiv genutzt. Verteilt man diese Online-Zeiten über den Tag, bedeutet das eine durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne von gerade einmal 18 Minuten zwischen zwei Netzphasen.

    Eines steht fest: Digitale Technik hat unser alltägliches Leben nachhaltig verändert. Neben sechs Generationen von iPhones, unterschiedlichsten Tablet Computern und „smart“ vernetzten Häusern haben sich hier aber auch bisher völlig unbekannte gesundheitliche Beschwerden in unsere Gesellschaft geschlichen. Krankheiten wie die „WhatsAppitis“, die „Nintendinitis“, die iPhone-Schulter, das Computer Vision Syndrome oder das „MAIDS“ waren in früheren Zeitaltern schon alleine begrifflich nirgends bekannt.

    Sie haben von diesen seltsamen Leiden noch nie etwas gehört? Hier ein kurzer Crashkurs:

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  • 22.7.2016  von  Eva Poxleitner

    Pokémon Go, Gamification & Augmented Reality

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    Dass Leute mit dem Smartphone vor der Nase durch die Straßen laufen ist schon seit geraumer Zeit keine Seltenheit mehr. Doch seit etwa einer Woche hat das Ganze eine ganz vollkommen neue Dimension: Hunderte laufen mit ihren Smartphones durch Parks und Städte und lauern Pokémons (kleinen japanischen Monsterfiguren) auf.

    Während man in den 90er Jahren zum Pokémon fangen noch bequem vor dem Game Boy sitzen konnte, muss man sich bei dieser Variante real durch die wirkliche Welt bewegen. Basierend auf dem Prinzip der erweiterten Realität, auf Englisch Augmented Reality (AR), findet man an jeder Ecke ein kleines virtuelles Wesen, welches gefangen und trainiert werden kann.

    Im Gegensatz zur virtuellen Realität (VR), die den Nutzer in eine komplett virtuelle Welt eintauchen lässt, hat es die AR in kürzester Zeit geschafft, unseren Alltag zu digitalisieren. Also von wegen durch Computerspielen wird man zum unsportlich Coach-Potato - ab sofort heißt es: Je mehr man sich bewegt desto besser wird man im Spiel: Es erscheinen mehr Pokémons und auch spezielle Pokémoneier, die man im Spiel erhält, schlüpfen erst wenn, man sich je nach Ei zwischen 2 und 10 km bewegt.

    Mit Pokémon GO hat diese Technologie den Weg in die Hosentaschen der breiten Masse gefunden. Natürlich lässt sich hier kritisch hinterfragen was denn mit den ganzen Bewegungsdaten geschieht, die hier quasi mit aufgezeichnet werden. Ich lerne sehr schnell, dass ich, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit meine Pokémon-App offen lasse, schnell einige Kilometer sammeln kann. Ebenso werde ich die App hauptsächlich in der Nähe meines Wohnortes nutzen. Typische Wege die ich zurücklege, wo ich Einkaufen gehe, welche Freunde ich wie oft besuche, können sicherlich aufgezeichnet und vom Hersteller weiter verwendet werden. Verbunden mit dem Social Media Profil des Nutzers sind hier zahlreiche kommerzielle Anwendungsszenarien denkbar. Warum gibt man als Nutzer hier also so freiwillig seine Nutzerdaten heraus?

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  • 14.7.2016  von  Jutta Haubenreich

    Bildung 4.0 – die Zukunft des Lernens

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    Bücher sind nur noch in Online-Bibliotheken auf Tablet oder PC zu finden, Unterrichtsmaterialien werden täglich aktualisiert und auch der Kontakt zur Lehrperson findet größtenteils online statt – eine ungewohnte Vorstellung für Sie? In den USA wird diese immer mehr zur Realität. Bis 2018 will Präsident Obamas Initiative ConnectEd das digitale Lernen für 99% der Schülerinnen und Schüler in den USA vom Kindergarten bis zur 12. Klasse ermöglichen. Dabei bekommt er tatkräftige Unterstützung aus dem Silicon Valley, der Ideen- und Start-up-Schmiede Kaliforniens. Von dort aus breitet sich die Welle der „Education Technology“ (kurz EdTec) immer weiter aus und wird in absehbarer Zukunft sicher auch auf Europa überschwappen. Die Experten prognostizieren einen radikalen Wandel des Lernens. Zusammengefasst: Unsere Bildung und die damit verknüpften Lehrmethoden passen sich dem Zeitalter der Digitalisierung an – weltweit.

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  • 11.7.2016  von  Sarah Marina Lechner

    Wir werden 10! Eine kurze Historie der Fraunhofer Academy

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    Die Fraunhofer Academy feiert ihr 10-jähriges Bestehen. Doch was machen wir bei der Academy eigentlich und zu welchem Zweck wurde sie ins Leben gerufen? Seit 2006 fördert die Weiterbildungseinrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft den Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie. Berufsbegleitende Weiterbildung auf technischem Gebiet gehört zu den Kernaufgaben der Fraunhofer Academy.

    Denn was machen Organisationen mit neuen Technologien und Verfahren, die sie nicht anwenden können? Speziell für solche Innovationen ist es besonders wichtig, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine adäquate, praxisnahe Weiterbildung erhalten. Genau hierfür steht das Weiterbildungsangebot der Fraunhofer Academy. Mit karrierebegleitendem Lernen und anerkannten Abschlüssen qualifizieren wir Fach- und Führungskräfte und stärken die Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen im In- und Ausland.

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