Mehr Können - Praxisnahes Know-How für die digitale Fabrik

Fraunhofer Academy

Digitale Werkzeuge für Produktentwicklung
© fotolia.com/Olga Ekaterincheva (Montage: Fraunhofer IPK/Konstantin Heß)

Digitale Werkzeuge für das Management von Produktentwicklungen

Die digitale Konstruktion stellt ein wesentliches Element heutiger Produktentstehungsprozesse dar. Allerdings erfordern die damit verbundenen Prozessabläufe ein hohes Maß an Kooperation und Koordination – zwischen verschiedenen Unternehmen einerseits und im Unternehmen zwischen verschiedenen Abteilungen andererseits.

Der Kurs erläutert praxisgerechte Vorgehensweisen zur effizienten Prozessmodellierung und zum Produktdatenmanagement von komplexen Baugruppen oder Systemen in der digitalen Produktentwicklung, die die abteilungsübergreifende Abstimmung unterstützen.

Aus dem Inhalt

Aus dem Inhalt

Der Schwerpunkt liegt auf zwei Themenfeldern:

  • Produktdatenmanagement mit geeigneten IT-Systemen zur effizienten Gestaltung digitaler Produktentstehungsprozesse
  • Prozessmodellierung für ein besseres Verständnis von Entwicklungsprozessen und zu deren Optimierung

Die Teilnehmer erlernen anwendungsnahe Grundlagen des IT-Einsatzes in Produktentwicklungsprozessen. In Übungen arbeiten sie aktiv mit einem Produktdatenmanagement-System und einem Prozessmodellierungswerkzeug:

  • Am Beispiel von ENOVIA MatrixOne, dem Produktdatenmanagement-System von Dassault Systemes, erfahren die Teilnehmer, wie Datensätze (etwa CAD-Modelle) angelegt, gesucht und verwaltet werden können. Dazu lösen sie selbstständig Aufgaben.
  • Ausgewählte Beispielprozesse, wie ein Freigabeprozess, werden von den Teilnehmern mit dem Prozessmodellierungswerkzeug BizAgi modelliert, um Optimierungspotenzial zu identifizieren. Weitere Aufgaben vertiefen das Verständnis für Prozessabläufe und deren Optimierung.

Zielgruppe

Zielgruppe

Der Kurs richtet sich an Produktentwickler, Konstrukteure, Vertriebsingenieure und Fertigungsplaner, die

  • Aufgaben in der Planung und Steuerung von Entwicklungsprozessen erfüllen,
  • Kenntnisse im Umgang mit gängigen CAD-Systemen (z. B. CATIA, NX, ProEngineer) und Erfahrung in der Einzelteilentwicklung im Maschinen-und Anlagenbau oder im Bereich Automotive besitzen,
  • über ein abgeschlossenes ingenieur- oder wirtschaftsingenieurwissenschaftliches Hochschulstudium verfügen oder
  • ein abgeschlossenes Berufsakademie-Studium und Berufserfahrung in der Entwicklung technischer Produkte nachweisen können.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Der Kurs »Digitale Werkzeuge für das Management von Produktentwicklungen« wird vom Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK in Kooperation mit der Fraunhofer Academy angeboten und von der Bundesagentur für Arbeit gefördert.